Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Steuersenkung in Ennetmoos ist in Sichtweite

Die Rechnung 2017 schliesst besser ab als budgetiert. Das Volk soll im Herbst über eine Steuerreduktion entscheiden.
Robert Hess
Blick vom Fuss des Stanserhorns auf Ennetmoos und Alpnachersee. Bild Markus von Rotz

Blick vom Fuss des Stanserhorns auf Ennetmoos und Alpnachersee. Bild Markus von Rotz

Die Erfolgsrechnung 2017 der Gemeinde Ennetmoos weist aus betrieblicher Tätigkeit einen Mehrertrag von rund 304000 Franken auf. Dies bei einem Gesamtaufwand von 7,67 Millionen Franken. Zusammen mit dem Ergebnis aus «Finanzierung» in der Höhe von 232 000 Franken ergibt sich ein operatives Ergebnis von 536 000 Franken, das den finanzpolitischen Reserven gutgeschrieben werden soll. Budgetiert war ein Ausgabenüberschuss von 31 000 Franken, sodass der gesamte Ertragsüberschuss um rund 567 000 Franken besser als budgetiert ist. «Einige aufgeschobene oder als nicht notwendig erachtete Projekte sowie höhere Steuereinnahmen und Finanzausgleichszahlungen haben neben dem haushälterischen Umgang mit unseren finanziellen Ressourcen zu diesem guten Ergebnis geführt», heisst es in der Botschaft zur Gemeindeversammlung.

Die Steuereinnahmen betragen rund 4 Millionen Franken und liegen um knapp 200 000 Franken über dem budgetierten Betrag. Der Gemeinderat rechnet auch künftig mit ähnlich hohen Steuererträgen und plant deshalb, dem Stimmvolk im nächsten Herbst eine Steuerreduktion aufs Jahr 2019 zu beantragen. Aus dem innerkantonalen Finanzausgleich bezieht Ennetmoos rund 2 Millionen Franken. Künftig rechnet der Gemeinderat mit der Revision des Finanzausgleichsgesetzes mit eher geringeren Beiträgen.

Rückstellungen für anstehende Projekte

Der Geschäftsverlauf ermöglicht auch, Rückstellungen für anstehende grössere Projekte zu bilden. So konnten bereits die Kosten für das Provisorium während der Sanierung des Schulhauses Morgenstern in der Höhe von 340 000 Franken abgeschrieben werden. In der Investitionsrechnung halten sich die Ausgaben und Einnahmen von je rund 2,6 Millionen Franken die Waage. Der Selbstfinanzierungsgrad ist von 143 auf rund 80 Prozent gesunken. Die Nettoschuld pro Einwohner beträgt 1224 Franken (Vorjahr: 1425).

Am Freitag sind an der Urne innerhalb der Gemeindeversammlung die Wahlen in den Gemeinderat angesagt. Für die sieben Sitze sind bisher acht Nominationen bekannt. Demissioniert haben Gemeindepräsident Peter Scheuber (CVP), Vizepräsident Heinz Britschgi (CVP) und Gemeinderat Alois Disler (FDP). Für das Amt des Gemeinderats stellen sich die bisherigen Mitglieder Stefan von Holzen (CVP), Rosalie Barmettler (CVP), Regina Durrer (CVP) und Werner Odermatt (SVP) für eine weitere Amtsdauer von vier Jahren zur Verfügung.

Die CVP hat ihre drei wieder kandidierenden Mitglieder nominiert. Neu schlägt sie Roland Kaiser und Marcel Penn vor. Stefan von Holzen soll neuer Gemeindepräsident und Regina Durrer-Knobel neue Vizepräsidentin werden. Die SVP hat ihren bisherigen Vertreter Werner Odermatt nominiert und schlägt ihn gleichzeitig als neuen Vizepräsidenten vor. Als neue Mitglieder hat die SVP Markus Ammann sowie Franz von Holzen nominiert. Die FDP verzichtet auf eine Gemeinderatskandidatur. Weitere Vorschläge können an der Gemeindeversammlung gemacht werden.

Die Versammlung findet am Freitag, 25. Mai, um 20 Uhr in der MZA St. Jakob in Ennetmoos statt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.