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STRASSENBAU: Kehrsitenstrasse soll nun für 14 Millionen Franken saniert werden

Die Sanierung der engen und steinschlaggefährdeten Kehrsitenstrasse zwischen Stansstad und Kehrsiten soll weniger kosten als ursprünglich geplant. Die Nidwaldner Regierung hat sich für die Variante mit Kosten von 13,9 Millionen Franken entschieden. Das Projekt liegt nun im März öffentlich auf.
Baustelle auf der Kehrsitenstrasse, welche für 14 Millionen Franken saniert werden soll. (Bild: Corinne Glanzmann (Stansstad, 25. Januar 2017))

Baustelle auf der Kehrsitenstrasse, welche für 14 Millionen Franken saniert werden soll. (Bild: Corinne Glanzmann (Stansstad, 25. Januar 2017))

Das Sanierungsprojekt für die 1878 in den Felsen geschlagene Kehrsitenstrasse umfasst Massnahmen in den Bereichen Instandsetzung, Verbesserung der Verkehrsqualität, Amphibienleiteinrichtungen und Steinschlagschutz. Die Strasse dient als Wander- und Naherholungsweg sowie den Anwohnern des Weilers Kehrsiten als Erschliessungsstrasse.

Ende 2016 wurden dem Regierungsrat drei Massnahmenpakete mit unterschiedlichen Kosten zum Entscheid vorgelegt, wie dieser am Montag mitteilte. Dabei musste er sich unter anderem mit der Frage befassen, welches Risiko künftig bezüglich Steinschlag im Kanton eingegangen werden soll.

Da bis anhin noch keine verbindlichen Schutzziele festgelegt wurden, liess sich der Regierungsrat von einem Geologen zum Thema Schutzziele für Sturzprozesse informieren und legte im Dezember 2016 die Schutzziele für die Kantonsstrassen verbindlich fest.

Gestützt darauf und in Bezug auf Kostenoptimierungen beurteilte die Regierung dann die eingegangenen Varianten. Unterschiede zwischen den Varianten bestehen laut Regierung nur bei der Verbesserung der Verkehrsqualität auf der Kehrsitenstrasse. Mehr Massnahmen bei der Verkehrsqualität hätten auch höhere Kosten zur Folge.

Im Sinne eines ausgewogenen Kosten-Nutzen-Verhältnisses entschied sich der Regierungsrat nun für die Variante mit Kosten von 13,9 Millionen Franken, wie dieser weiter schreibt.

Ursprünglich war von einem 17-Millionen-Franken- Vorhaben die Rede. Im Oktober vergangenen Jahres kam es jedoch zu Verzögerungen. Aufgrund der Bedeutung des Projekts für den Kanton und die Gemeinde Stansstad wollte sich der Regierungsrat erst noch selber mit dem Projekt auseinandersetzen.

Die von der Regierung nun bevorzugte Variante beinhaltet neben der Verbesserung von bestehenden Ausweichstellen zusätzlich 14 Massnahmen für den Langsamverkehr.

Die von der Regierung genannte Bestvariante wird nun zwischen dem 1. und 30. März 2017 öffentlich aufgelegt. Nach Abschluss der öffentlichen Auflage wird dem Landrat das generelle Projekt zur Genehmigung unterbreitet und ein Objektkredit für die weitere Planung respektive Ausführung vorgelegt.

Die Kehrsitenstrasse entlang des Vierwaldstättersees ist eine Kantonsstrasse und liegt in Schutzgebieten. Der Verkehrsweg von historischer Bedeutung befindet sich in einem Gebiet mit einer Erdkrötenpopulation und einem Laichgebiet von nationaler Bedeutung. Die Strasse muss für die Sanierung teilweise gesperrt werden. In diesen Zeiten ist ein Schiffsbetrieb geplant. (sda)

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