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STRASSENVERKEHR: Weniger Unfälle auf Nidwaldner Strassen, aber zwei Todesopfer

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist im vergangenen Jahr weiter zurückgegangen. Im Seelisbergtunnel und in Stans kam es zu tödlichen Unfällen.
Noch mit einem Rad auf der Autobahn: Das Fahrzeug nach dem Selbstunfall. (Bild: Kantonspolizei Nidwalden, Stansstad, 2. März 2017)

Noch mit einem Rad auf der Autobahn: Das Fahrzeug nach dem Selbstunfall. (Bild: Kantonspolizei Nidwalden, Stansstad, 2. März 2017)

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Die Nidwaldner Verkehrsunfallstatistik des vergangenen Jahres wartet mit einer positiven Nachricht auf. Mit 225 Unfällen ereigneten sich im vergangenen Jahr 14 Unfälle weniger als im Vorjahr. Damit setzte sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Auch die Zahl der Verletzten ist zurückgegangen und unterschreitet erstmals seit 2014 wieder die 100er-Grenze.

Die betrübliche Seite: Im vergangenen Jahr sind zwei Menschen auf Nidwaldens Strassen ums Leben gekommen. Bei schweren Verkehrsunfällen im Seelisbergtunnel und auf der Stansstaderstrasse in Stans ­erlitten eine ausserkantonale Fahrzeuglenkerin und ein einheimischer Töfffahrer tödliche Verletzungen, wie es in der Medienmitteilung der Kantonspolizei Nidwalden heisst. 2016 war ein Todesopfer zu beklagen, 2015 kamen drei Menschen auf Nidwaldens Strassen ums Leben.

Unter dem Zehnjahresschnitt

111 Unfälle passierten innerorts, 114 ausserorts und auf Autobahnen. Bei 146 Unfällen blieb es bei Blechschäden, bei 79 Unfällen kamen Menschen zu Schaden. 92 Personen wurden verletzt. 22 schwerverletzte Personen waren 2017 zu beklagen. Das sind drei weniger als im Vorjahr. Die Zahl der Leichtverletzten reduzierte sich von 87 auf 70. Sowohl die Zahl der Unfälle als auch jene der Verletzten liegen unter dem Zehnjahresschnitt. Fünf Fussgängerunfälle wurden im vergangenen Jahr verzeichnet, halb so viele wie im Jahr zuvor. Drei Unfälle passierten auf dem Fussgängerstreifen. Die Kantonspolizei Nidwalden verzeichnete 25 Unfälle mit Velofahrer, zwei mehr als im Vorjahr, wie sie schreibt. Davon waren vier E-Biker betroffen (gleich viele wie im Jahr zuvor). Elf Personen erlitten schwere und 14 leichte Verletzungen.

Eine der häufigsten Ursachen für die Unfälle waren Unaufmerksamkeit und Ablenkung – und Missachten des Vortritts. 2017 war 16-mal Alkohol im Spiel (2016: 11). 28-mal war das Nichtanpassen der Geschwindigkeit an die Verhältnisse und das Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit die Unfallursache.

Der August war der unfallträchtigste Monat (25 Unfälle). Am häufigsten krachte es freitags. Die unfallträchtigste Tageszeit war zwischen 17 und 18 Uhr. Die häufigsten Unfallstellen waren die A 2 zwischen Lopper und Luzern (9) sowie der Kreisel Kreuzstrasse in Stans (8).

Hinweis

Viele weitere Zahlen und Erläuterungen zur Nidwaldner Verkehrsunfallstatistik: www.nw.ch/kapo

Einer der schweren Unfälle auf der Autobahn. (Bild: Kantonspolizei Nidwalden)

Einer der schweren Unfälle auf der Autobahn. (Bild: Kantonspolizei Nidwalden)

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