Sumpfgebiet lädt zum Verweilen

Das Gnappiried ist ein beliebtes Naherholungsgebiet. Am Tag des offenen Geländes konnten sich die Besucher über diese Insel in der Landschaft informieren.

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Holzstege ermöglichen gemütliche Spaziergänge
durch das Gnappiried. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)

Holzstege ermöglichen gemütliche Spaziergänge durch das Gnappiried. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)

Das 23 Hektaren grosse «Gnappi» ist neben dem Stansstaderried der letzte Rest einer grossen Sumpfebene, die früher von Stansstad nach Ennetbürgen/Buochs reichte. Es steht heute unter Naturschutz. Velofahrer und Spaziergänger ohne oder mit Hund sind am Samstagvormittag unterwegs. Viele von ihnen schauen bei den verschiedenen Informationsständen des Tages des offenen Geländes vorbei. An einem der Stände steht Felix Omlin. Er ist Leiter Fachstelle Natur- und Landschaftsschutz beim Kanton Nidwalden. Seiner Abteilung obliegt der gesetzliche Auftrag, das Gebiet zu pflegen und zu unterhalten.

Ein aufmerksamer Gang durchs Gnappiried. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
20 Bilder
Ein «Haus» für Wildbienen am Stand des WWF. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Am Stand der Jäger. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Alois Bachman schaut mit seinem Grosskind Sven Ferwerda am Stand von «Natur- und Landschutz NIdwalden» interessiert in ein Buch. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Am Stand der Jäger werden ausgestopfte Tiere gezeigt, die - allerdings in natura - in Gebieten wie dem Gnappiried ihren Lebensraum finden. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Impression vom Gnappiried. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Auch (allzu) idyllische Bilder haben am  «Tag des offenen Geländes» ihre Berechtigung. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Daniel Bosshard vom WWF erklärt der Familie Bunge aus Emmetten den Lebensraum «Gnappiried». (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Daniel Bosshard vom WWF erklärt der Familie Bunge aus Emmetten anschaulich den Lebensraum «Gnappiried». (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Blick ins Gnappiried. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Die ausgestopften Tiere am Stand der Jäger ziehen viele Besucher an. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Am «Tag des offenen Geländes» wird  die vielfältige Flora (und Fauna) des Gnappirieds fokussiert. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Vater Urs Küng erklärt seinen Kindern Alexandra und Michael eine Informationstafel am Stand von Pro Natura Unterwalden. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Am Stand der Pro Natura Unterwalden. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Spazieren im Gnappiried. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Am Stand von Pro Natura Unterwalden. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Ein trockener Klassiker: Die Militärguezli am Stand der Armee waren sehr begehrt. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Hartwig Birrer, Stabs Adjudant der Koordinationsstelle 2 Kriens, übergibt den Besuchern Militärguezli. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Hartwig Birrer, Stabs Adjudant der Koordinationsstelle 2 Kriens, erläutert das Gnappiried aus militärischer Sicht. Hier gibt es so genannte Schiessboxen und Trainingsgelände. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)
Feliz Omlin von der Fachstelle Natur und Landschaft Nidwalden freut sich über das Interesse am Gnappiried. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)

Ein aufmerksamer Gang durchs Gnappiried. (Bild: Roger Zbinden / Neue NZ)

Gleich vis-à-vis des Info-Stands des Kantons erläutert Stabsadjutant Hartwig Birrer von der Koordinationsstelle 2 in Kriens die Tätigkeiten der Armee gleich am Rand des Rieds. Insbesondere Schiessausbildung wird betrieben.

Über einen Holzsteg geht es weiter durch den grasbewachsenen Sumpf zum Stand von Pro Natura Unterwalden. «Wir möchten den Besuchern die Vielfalt einer Magerwiese vermitteln», sagt Präsidentin Ingrid Schär. Zu diesem Zweck sind verschiedene Pflanzen im Gras von einem kleinen Rahmen umgeben.

Martin Uebelhart

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