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Die Sust in Stansstad zeigt Werke eines facettenreichen Künstlers

Diesen Monat ist in Stansstad eine erlesene Retrospektive des Künstlers Godi Hofmann zu sehen. An der Vernissage am Samstag nahmen rund hundert Kulturinteressierte teil.
Sepp Odermatt
Kulturjournalist Urs Bugmann berichtet über die Person und die Werke von Godi Hofmann. (Bild: Sepp Odermatt (Stansstad, 8. September 2018))

Kulturjournalist Urs Bugmann berichtet über die Person und die Werke von Godi Hofmann. (Bild: Sepp Odermatt (Stansstad, 8. September 2018))

Noch bis am 30. September sind in Stansstad rund 60 Werke des Malers Godi Hofmann zu sehen. Der beliebte Lehrer an der Kunstgewerbeschule, der heutigen Hochschule Design und Kunst in Luzern, war auch Zeichner und Illustrator und lebte von 1934 bis 2011. Er war ein wichtiger Exponent der Luzerner Kunstszene. Auf seinen vielen Reisen entdeckte Godi Hofmann die Spuren kultureller Traditionen und die Landschaften von Griechenland, Malta, Italien, Frankreich und den USA. Hier wurde er inspiriert und schuf durch genaues Beobachten viele seiner ausdrucksstarken Werke.

Skizzen, Zeichnungen, Aquarelle und Radierungen

An der Vernissage vom Samstag nahmen ungefähr hundert Kunstinteressierte teil. Nach der Begrüssung durch Rafael Schneuwly von der Kulturkommission Stansstad wies der Kulturjournalist Urs Bugmann in seiner Einführung auf die Besonderheiten des Künstlers hin: «Godi Hofmann war nicht nur Künstler; er war ein Enthusiast und ein Geschichtenerzähler. Er liess sich begleiten von Menschen, von Szenen, von Büchern. Das Offene war sein Element.»

Den drei Ausstellungsmachern Silvia Felber, Lebenspartnerin von Godi Hofmann, Ursula Bossard, Künstlerin und Lars Kordetzky, Architekt und Künstler, ist es gelungen, eine gute Mischung von ausgewählten Aquarellen, Zeichnungen und Radierungen des Malers zu präsentieren. Dabei stechen vor allem die berühmten Berg-Aquarelle ins Auge. Besonders erwähnenswert sind aber auch die Werke im Dachgeschoss, die unter dem Einfluss der Musik des französischen Komponisten Erik Satie gemalt wurden.

In einer Ecke des Ausstellungsraumes im Erdgeschoss fallen mehrere Radierungen auf: alles Katzen! Silvia Felber sagt: «Mein Freund Godi hatte eine besondere Beziehung zu Katzen. Deshalb hat er eine ganze Serie von 12 Katzen skizziert. In seinen Radierungen kommen die verschiedenen Eigenarten dieser Tiere zum Vorschein.»

In die Einzelheiten vertiefen

Rafael Schneuwly ist von den Werken des Künstlers begeistert. Es brauche sehr gute Augen, um die kleinen Dinge auf den Bildern zu erkennen. Doch wer sich die Mühe mache und sich in die Einzelheiten des Inhalts vertiefe, glaube mit der Zeit, die Stimme des vor sieben Jahren verstorbenen Malers zu hören, wie er eine seiner fantastischen Geschichten erzähle, meint Schneuwly.

Godi Hofmann – eine Retrospektive: Bis am 30. September in der Sust in Stansstad. Öffnungszeiten: Samstag, 14 bis 18 Uhr, Sonntag, 11 bis 17 Uhr.

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