Swisscoy-Soldaten in Stans für ihren Einsatz geehrt

Nach ihrem sechsmonatigen Einsatz in der friedensfördernden Mission im Kosovo kehrten die Angehörigen des Swisscoy-Kontingents 42 in die Schweiz zurück und erhielten auf dem Waffenplatz Wil bei Stans in Oberdorf das Einsatzabzeichen.

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Übergabe der Einsatzabzeichen an die Angehörigen der Swisscoy 42 auf dem Waffenplatz Wil in Oberdorf.

Übergabe der Einsatzabzeichen an die Angehörigen der Swisscoy 42 auf dem Waffenplatz Wil in Oberdorf.

Bild: PD

(pd/unp) Nach ihrem sechsmonatigen Einsatz in der friedensfördernden Mission im Kosovo sind die Angehörigen des Swiss­coy-Kontingents 42 wieder zurück in der Schweiz. Bereits kurze Zeit nach Beginn der Ausbildung und noch vor ihrer Abreise in den Kosovo seien auch die Soldatinnen und Soldaten mit den Auswirkungen der Covid-19-Pandemie konfrontiert worden, schreibt das Kompetenzzentrum Swissint in einer Mitteilung. Diese hätten den Alltag des Kontingents auch im Einsatzraum geprägt, «und trotzdem galt es, weiterhin die Ausführung der Aufträge zu Gunsten der multinationalen Mission Kosovo Force (KFOR) sicherzustellen unter Einhaltung der sich immer wieder ändernden Auflagen».

Ein letztes Mal stramm stehen für das Abzeichen

Diese Woche übernahmen die Angehörigen des nachfolgenden Kontingents 43 die Verantwortung. Bevor die Soldaten endgültig aus ihrem Dienst entlassen wurden, reihten sie sich am Freitag ein letztes Mal – natürlich unter Einhaltung des vorgeschriebenen Abstands – in Reih und Glied ein. Auf dem Waffenplatz Wil bei Stans in Oberdorf erhielten sie das verdiente Einsatzabzeichen für die erbrachten Dienste in der militärischen Friedensförderung von Divisionär Rolf Siegenthaler, und dem Kommandanten des Kompetenzzentrums Swissint, Oberst i Gst Alexander Furer.

Unter dem Kommando des Nationalen Kontingentskommandanten, Oberst im Generalstab Robert Eyer, steht nun das 43. Swisscoy-Kontingent im Einsatz. Es besteht aus 165 Soldatinnen und Soldaten, wovon 14 Prozent weiblich sind und 18 aus der Romandie, 9 aus dem Tessin sowie 1 Person aus dem rätoromanischen Teil der Schweiz kommen. Seit Oktober 1999 beteiligt sich die Schweizer Armee mit der Swisscoy an der multinationalen Friedensförderungsmission der KFOR im Kosovo. Der Einsatz beruht auf einer UNO-Resolution. Die Swisscoy-Angehörigen leisten diesen Friedensförderungsdienst freiwillig und sind zum Selbstschutz mit Pistole oder Sturmgewehr und Reizstoffsprühgerät ausgerüstet.