TAUCHUNFALL BECKENRIED: Strafverfahren gegen Tauchlehrer eingeleitet

Trifft den Lehrer eine Schuld am Tod der Taucher? Dieser Frage geht das Verhöramt Nidwalden nach.

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Beckenried, Rütetnen, wo der Tauchunfall geschah. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Beckenried, Rütetnen, wo der Tauchunfall geschah. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Tauchunfall Ende März bei der Rütenen in Beckenried hat nun ein juristisches Nachspiel. Das Verhöramt Nidwalden hat gegen den überlebenden Tauchlehrer ein Strafverfahren wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung eingeleitet, wie die zuständige Verhörrichterin Carmen Kaufmann am Donnerstag bestätigte. Dies bedeute allerdings noch kein Schuldspruch.

Die beiden beim Unfall verstorbenen Brüder tauchten erstmals in der Tiefe von 60 Metern. Und dafür waren sie offenbar nicht optimal ausgerüstet. Laut Carmen Kaufmann ist ein Gutachten geplant, bei dem der Tauchvorgang rekonstruiert wird. Danach sollten genügend Informationen vorhanden sein, um zu beurteilen, «inwieweit der Tauchlehrer seine Sorgfaltspflichten vernachlässigt hat.»

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.