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Tausende feiern die Stanserhorn-Bahn

Mit einem grossen Fest wurde die Stanserhorn-Bahn gewürdigt, die seit 125 Jahren Gäste auf den Aussichtsberg bringt. Der Anlass mit viel Musik profitierte vom guten Wetter.
Sepp Odermatt
Das Festgelände bei der Talstation der Stanserhorn-Bahn. Auf der Bühne traten verschiedene Formationen auf – hier der Jodlerklub Wiesenberg. (Bild: Bilder: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))

Das Festgelände bei der Talstation der Stanserhorn-Bahn. Auf der Bühne traten verschiedene Formationen auf – hier der Jodlerklub Wiesenberg. (Bild: Bilder: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))

Mit dem Stanserhorn-Fest, welches am Samstag mit einer Festwirtschaft und viel Unterhaltung über die Bühne ging, bedankte sich die Bahn bei der Bevölkerung. Rund 8000 Gäste aus nah und fern hatten die Einladung angenommen und genossen den angenehmen Spätsommertag bei der Talstation der Bahn. Sie verköstigten sich an Bier-, Grill- und Gebäckständen und freuten sich über der abwechslungsreiche Unterhaltung. Mit dem Alphorn Trio Talbodä wurde das Fest urig und heimelig eröffnet. Die Fernsehmoderatorin Fabienne Bamert begrüsste die Weidli-Band, die Stanser Jodlerbuebe, das Trio Joseph Bachmann, den Männerchor, Bircherix und den Jodlerclub Wiesenberg. Dazwischen folgten Gruss- und Dankesworte von Bahndirektor Jürg Balsiger und Volkswirtschaftsdirektor Othmar Filliger. Dieser überbrachte die Glückwünsche der Nidwaldner Regierung. «Das Unternehmen ist ein vorbildliches Beispiel für Tradition und Innovation und verbreitet wirtschaftliche und touristische Impulse für unseren Kanton», betonte der Regierungsrat.

Als Höhepunkt meldete sich Nationalratspräsident Dominique de Buman aus Fribourg zu Wort. «Ohne Bruder Klaus und ohne Stans wäre ich nicht da, und die Schweiz hätte eine ganz andere Struktur», sagte der höchste Schweizer, der sehr emotional auf die Geschichte unseres Landes zurückblickte. Er rühmte die erfolgreiche Entwicklung des Betriebes und stellte fest: «Die Bahn ist mit der Bevölkerung verbunden und widerspiegelt unsere Identität.»

Was wäre das Stanserhorn ohne seine Ranger? Zwei von ihnen sind Peter Christen und Gerhard Baumgartner. «Unsere Aufgabe ist es, den Touristen zu helfen und ihnen Auskunft zu geben», erzählen die beiden. Die Begegnung mit den Leuten mache Freude und Spass. Einmal hätte ihn ein Walliser Tourist mit «Farmer», statt «Ranger» angesprochen, sagt Gerhard Baumgartner mit einem Schmunzeln.

Jürg Balsiger (links) Direktor Stanserhorn-Bahn und Nationalratspräsident Dominique de Buman. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))Jürg Balsiger (links) Direktor Stanserhorn-Bahn und Nationalratspräsident Dominique de Buman. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))
Tanja Amrein und Patrick Odermatt gehören zu den Helfern aus den Reihen des BSV Stans. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))Tanja Amrein und Patrick Odermatt gehören zu den Helfern aus den Reihen des BSV Stans. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))
Willy Schuldt ist Gästebegleiter bei der Stanserhorn-Bahn und besuchte das Fest mit seiner Partnerin Hedy Gwerder. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))Willy Schuldt ist Gästebegleiter bei der Stanserhorn-Bahn und besuchte das Fest mit seiner Partnerin Hedy Gwerder. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))
Manuela Steffen (links) und Bea Bee wohnen in der Nachbarschaft der Satnserhorn-Bahn. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))Manuela Steffen (links) und Bea Bee wohnen in der Nachbarschaft der Satnserhorn-Bahn. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))
Jean-Pierre Renggli mit seinem Sohn Remo. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))Jean-Pierre Renggli mit seinem Sohn Remo. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))
Gerhard Baumgartner (links) und Peter Christen wirken als Ranger auf dem Stanserhorn. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))Gerhard Baumgartner (links) und Peter Christen wirken als Ranger auf dem Stanserhorn. (Bild: Roger Zbinden (Stans, 18. August 2018))
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Stanserhorn-Fest

Auch für die Kinder wurde gesorgt. Die ersten 500 durften kostenlos ihr eigenes T-Shirt drucken. So der kleine Remo, der mit seinem Vater, Jean-Pierre Renggli und der ganzen Familie am Fest teilnimmt. Das Stanserhorn sei einfach schön. Jedes Jahr gehe er mindestens einmal auf seinen Hausberg – lieber mit der Bahn als zu Fuss, sagt der Familienvater.

Manuela Steffen und Bea Bee wohnen ganz in der Nähe des Festareals. Sie sind quasi Nachbarn der Stanserhorn-Bahn und schwärmen: «Wir haben das Stanserhorn fest in unsere Herzen geschlossen und sind zu seinen Ehren hier.»

Willy Schuldt arbeitet seit einem Jahr als Gästebegleiter bei der Bahn. Er ist mit seiner Partnerin Hedy Gwerder aus Beckenried an die Jubiläumsfeier gekommen. Während sie das Traditionelle an der Bahn sehr schätzt, kann er es kaum erwarten, bis er wieder zur Arbeit gehen kann. «Ich musste wegen einer Operation einige Wochen aussetzen», erklärt Willy Schuldt, der nebenbei noch als Präsident der Kantonalen Trachtenvereinigung Nidwalden amtet.

Das Wetter freut den OK-Präsidenten

Unter den vielen freiwilligen Helfern sind auch rund 80 Handballer des BSV Stans zu finden. Für Patrick Odermatt und Tanja Amrein ist es selbstverständlich, dass man mitarbeitet: «Die Stanserhorn-Bahn ist einer der besten Sponsoren des Vereins. Letztes Jahr fand sogar unsere Generalversammlung auf dem Berg statt.» Er sehe diesen Einsatz als Gegenleistung. Dadurch gebe der Verein etwas zurück, meint der Stanser Sportler.

OK-Präsident Sandro Blättler äussert sich über den Festverlauf sehr zufrieden: «Unser siebenköpfiges Komitee ist seit einem Jahr mit den Vorbereitungen beschäftigt gewesen. Dank der super Arbeit verläuft das Fest ohne nennenswerte Probleme. Zum Glück spielt auch das Wetter mit. Zur Sicherheit haben wir noch ein zusätzliches Zelt für 1000 Sitzplätze gestellt.» Mit der Beleuchtung des Trassees am Freitagabend sei der Anlass so richtig toll lanciert worden, freut sich Sandro Blättler.

Mit Swiss Powerbrass und Franz Arnold’s Wiudä Bärg endete das eindrückliche Jubiläumsfest mit einem von vielen Highlights.

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