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TENERO: Wer Sport mag, liebt das Tenero-Lager

Eine neue Lieblingssportart kennen lernen oder eine Leidenschaft entdecken: In Tenero konnten junge Sportlerinnen und Sportler eine ganze Woche viel Neues ausprobieren. Es war bereits die 32. Ausgabe des beliebten Lagers.
Martin Dominik Zemp
Volle Konzentration beim Bogenschiessen. (Bild: Martin Dominik Zemp)

Volle Konzentration beim Bogenschiessen. (Bild: Martin Dominik Zemp)

Martin Dominik Zemp

redaktion@nidwaldnerzeitung.ch

Die Sport- und Bewegungsförderung des Kantons Nidwalden kennt viele verschiedene Formen, beispielsweise Bewegungsprojekte, Sportvereinsförderung oder freiwilliger Schulsport. Eine andere seit Jahren bewährte Form ist das Polysportlager in Tenero. Vom vergangenen Sonntag bis heute Samstag wurde das mittlerweile 32. Tenero-Lager bei besten Bedingungen im Tessin durchgeführt. 100 Jugendliche aus dem ganzen Kanton vom 7. bis 9. Schuljahr hatten sich vorgängig für eine der acht Hauptsportarten eingeschrieben. Betreut von 19 Leiterinnen und Leitern konnten sie jeweils am Vormittag etwa in Kampfsport, Segeln oder Streetdance neue Fähigkeiten aufbauen beziehungsweise diese weiter vertiefen. Dank zusätzlicher Sportarten im Rahmen der Wahlfachangebote am Nachmittag und Abend stand eine enorm grosse Palette von neuen Sportarten zu Wasser oder zu Land, auf Rädern, Rollen oder zu Fuss für alle interessierten Jugendlichen zur Verfügung – Baseball, Maxitramp, Pfeilbogenschiessen oder BMX sind hier nur vier Beispiele.

Philipp Hartmann, Leiter Abteilung Sport Kanton Nidwalden und Hauptleiter des Polysport­lagers seit 2010, wählte die Sportarten nach einem klaren Kriterium aus: «Die Jugendlichen sollen sich hier in Tenero vielseitig bewegen und dabei Sportarten entdecken und ausprobieren können, die im normalen Sportunterricht keinen Platz finden.» Hartmann hofft, dass die Jugendlichen animiert werden, eine solche Sportart später weiter auszuüben, eventuell einem Verein beizutreten, und so das Fernziel «lebenslanges Sporttreiben» Realität werden lassen.

Beim Nationalen Jugendsportzentrum am Ufer des Lago Maggiore waren die Teilnehmer in grossen Hauszelten untergebracht. Mithelfen in der Küche, das Zusammenleben in den Zelten oder der faire Umgang in den Sportgruppen förderten die Sozialkompetenz der Jugendlichen. «Dies ist ein weiteres wichtiges Ziel des Lagers», betont Hartmann. Die Schülerinnen und Schüler aus dem ganzen Kanton Nidwalden profitierten während der Woche von den Sportanlagen des Sportzentrums, die keine Wünsche offenliessen. Der Beitrag von je 250 Franken pro Person wurde von den Jugendlichen für das ganze Lager eingefordert, was die Kosten zu einem Drittel deckt. Die restlichen Ausgaben werden jeweils zu gleichen Teilen von Bund und Kanton übernommen. Eine Besonderheit im Sportalltag stellte die Wanderung nach Lavertezzo an der Verzasca dar. Die bekannte Steinbrücke «Ponte dei salti» lud zum mutigen Sprung ins kühle Nass ein – eine weitere Sportart während der enorm abwechslungsreichen Polysportwoche.

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