THEATER AN DER MÜRG: «Peer Gynt» – Märchen für Erwachsene

Peer Gynt ist einer aus den Bergen. Er zieht in die Welt, wird reich und wieder arm. Die Theatergesellschaft Stans spielt Henrik Ibsens Stück in der eigenen Mundart und als eigene Geschichte.

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Peer Gynt, umschwärmt von den Bauernmädchen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Peer Gynt, umschwärmt von den Bauernmädchen. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

«Wir spielen ?Peer Gynt? in Stans, weil es wirklich ein Volksstück ist», sagt Regisseur Vilardaga. «?Peer Gynt? ist ein Märchen für Erwachsene, voller Archetypen und archetypischer Situationen.»

In seiner Bearbeitung und der Dialektfassung von Ruth Sicher ist es auf wenige Kernszenen konzentriert und ein Spektakel, das mehr die farbigen und kräftigen Momente betont und dennoch die leiseren Töne nicht ganz weglässt. Die Laienspieler zeigen ein Stück, das ihnen viel abfordert, worin sie sich aber mit ihren eigenen Geschichten finden. Urban Riechsteiner ist ein mächtig auftrumpfender junger Peer, Seppi Blättler gibt den alten Peer als Genussmensch wie als Gebrochener, der sein Leben entschwinden sieht, gleichermassen überzeugend.

Urs Bugmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.