Tödlicher Unfall in Stans gibt weiter Rätsel auf

Der Hergang des tödlichen Unfalls von Stans ist noch nicht klar. Dass der Velofahrer absichtlich angefahren worden ist, scheint aber eher unwahrscheinlich.

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Das Velo des verunfallten Radfahrers. (Bild Kapo Nidwalden)

Das Velo des verunfallten Radfahrers. (Bild Kapo Nidwalden)

In der Ausgabe vom (gestrigen) Donnerstag titelte der «Blick»: «War dieser Unfall Mord?» Die Zeitung schreibt, beim Unfallverursacher R. Z., einem 55-jährigen Stanser Berufschaffeur, handle es sich um einen «jähzornigen Trinker», der immer wieder mit ausländerfeindlichen Sprüchen auffalle. Deshalb erwähnt der «Blick» die Möglichkeit, dass der Iraker aus Fremdenhass angefahren worden sei. Der 34-jährige Asylbewerber, verheiratet und Vater zweier kleiner Kinder, war nach dem Unfall seinen schweren Kopfverletzungen erlegen.

Verhörrichter Alois Bissig sagt: «Es gibt im Moment überhaupt keinen Anhaltspunkt auf Mord.» Es lägen keine Hinweise für eine absichtliche Tat vor. Diese «entfernte Möglichkeit» werde man aber nicht ausser Acht lassen. «Naheliegender ist ein Unfall. Als Verhörrichter darf ich aber keine These von vornherein ausschliessen.» Fest steht, dass R. Z. kein unbeschriebenes Blatt ist: Scheinbar war er früher wegen Alkohol am Steuer während mehrerer Jahre nicht im Besitz seines Führerausweises.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.