TÖTUNGSDELIKT: Ermittler gehen Hinweisen nach

Auch drei Tage nach der Tötung einer bulgarischen Prostituierten in der Zentralschweiz arbeiten die Nidwaldner Behörden an der Klärung der Tat und suchen weiter nach der mutmasslichen Täterschaft. Die Ermittler werten derweil mehrere Hinweise aus der Bevölkerung aus.

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Die Polizei sucht den Fundort der Leiche nach Gegenständen ab. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Die Polizei sucht den Fundort der Leiche nach Gegenständen ab. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Bei der Polizei seien nach Bekanntwerden der Tat mehrere Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen, sagte die Nidwaldner Staatsanwältin Erika von Rotz am Mittwoch auf Anfrage.

Ob die Angaben die Ermittler weiter bringen, ist offen. Die Hinweise würden überprüft und ausgewertet, sagte von Rotz.

Die Obduktion der Leiche ist inzwischen abgeschlossen. Zur Todesursache wollte sich von Rotz aus Ermittlungsgründen nicht äussern. Die Staatsanwaltschaft geht aufgrund der Verletzungen und des Fundorts im Vierwaldstättersee bei Stansstad von einem Tötungsdelikt aus.

Die 36-jährige Frau war am Sonntagmorgen tot bei Stansstad im Gebiet Harissenbucht-Steinbruch im Vierwaldstättersee aufgefunden worden. Sie stammte aus Bulgarien und war im Kanton Aargau wohnhaft.

Die Frau war seit längerer Zeit auf dem Strassenstrich in der Stadt Luzern im Gebiet Ibach als Prostituierte tätig. Arbeitskolleginnen hatten die Frau in der Nacht auf Sonntag nach erfolglosen Anrufen auf deren Handy als vermisst gemeldet. (sda)