TOURISMUS: Seilbahnen reagieren auf den Klimawandel

Im Tourismus sind Seilbahnen ein wichtiger Faktor. Dem Klimawandel wollen sich die Seilbahnen aktiv stellen.

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Hoch über dem Nebelmeer: Bahn aufs Stanserhorn. (Archivbild pd)

Hoch über dem Nebelmeer: Bahn aufs Stanserhorn. (Archivbild pd)

Nationalrat Peter Vollmar, Direktor des Seilbahnen-Verbandes Schweiz, sprach in Emmetten anlässlich der Generalversammlung von Pro Wirtschaft Nidwalden/Engelberg vor 130 Nidwaldner Unternehmern. Für den Referenten und die Seilbahnbranche ist es klar, dass der Klimawandel als eine Tatsache wahrgenommen wird. Der Klimawandel beeinflusst das Wetter und die Schneegrenze, das heute vertraute Landschaftsbild wandelt sich durch den Rückgang der Gletscher und Murgänge. «Das Kapital der Seilbahnen, die Natur und die Landschaft, verändern sich durch den Klimawandel, an den man sich anpassen muss», erklärte Peter Vollmar.

Deshalb sei der Verband zusammen mit Tourismus Schweiz und der Forschung dabei, diese Veränderungen ernst zu nehmen und Alternativen zu erarbeiten. Dabei geht es um einen beachtlichen Wirtschaftszweig. Die 677 Seilbahnunternehmen mit 2360 Anlagen erwirtschaften allein mit dem Personenverkehr rund 900 Millionen Franken. Interessant dabei, dass 8 Prozent der Seilbahnen 66 Prozent des Umsatzes generieren.

Werner Flury

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.