TOURISMUSFÖRDERUNG: Die SVP zieht neuem Gesetz die Zähne

Die neue Tourismusförderung kommt bei den Parteien unterschiedlich an. Bei der SVP indes gar nicht. Das Grundübel bleibe bestehen.

Drucken
Teilen

Die SVP Nidwalden kann dem kantonalen Tourismusförderungsgesetz nichts Positives abgewinnen. Mit der neuen Tourismusabgabe würden weiterhin im Giesskannenprinzip viele kleinere «Kässeli» am Leben erhalten, moniert die SVP in ihrer Stellungnahme zum neuen Gesetz. Das Grundübel der «unkoordinierten Tourismus­aktivitäten» werde damit aber nicht angepackt. Deshalb sträubt sie sich gegen das Gesetz. Sollte dieses aber eingeführt werden, verlangt die SVP dennoch eine Koordination der Tourismus­aktivitäten und schlägt eine zentrale Anlaufstelle vor.

Töne in die entgegen gesetzte Richtung schlägt die CVP Nidwalden an. Sie bewertet positiv, dass die Eigenständigkeit der Tourismusvereine nicht angetastet wird. Dennoch ist auch der CVP nicht entgangen, dass einzelne Regionen bei Vierwaldstättersee Tourismus ausgetreten sind und sich kurz- bis mittelfristig eine Neuausrichtung oder eine stärkere Zusammenarbeit mit anderen Destinationen aufdrängt.

Oliver Mattmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Ob- und Nidwaldner Zeitung.