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Trachtengruppe Ennetbürgen: Nachwuchs begeistert Zuschauer

Der Heimatabend der Trachtengruppe führte durch einheimisches Schaffen bis nach Lateinamerika. Auf der Bühne standen am Samstag auch die Jüngsten, die für viel Applaus sorgten.
Ruedi Wechsler
Die Kinder präsentieren stolz ihre Trachten. (Bild: Ruedi Wechsler, Ennetbürgen, 13. Oktober 2018)

Die Kinder präsentieren stolz ihre Trachten. (Bild: Ruedi Wechsler, Ennetbürgen, 13. Oktober 2018)

Die «Reiseleiter» Karin Huser und Patrick von Holzen führten am Samstag souverän durch das Abendprogramm «Uif und dervo» der Trachtengruppe Ennetbürgen. Dieses widerspiegelte in der Mehrzweckhalle mit farbenfrohen Darbietungen die Herbstfarben an den Bäumen. Begleitet wurden die Mitwirkenden von der Trachtenmusik Ennetbürgen. Hühnerhauteffekt hatte die kräftige Stimme des Solojodlers Peter Arnold, der von Ursula Arnold an der Handorgel begleitet wurde.

Heimatgefühle entstanden auch durch die Jungfahnenschwinger Dario, Michael und Adrian, die im Rhythmus der Klänge der Alphornbläser Patrica Widmer und Marcel Egger ihr Können zeigten. Dario übte bereits mit vier Jahren Fahnenschwünge und Michael meinte, dass das Fahnenschwingen schwierig und doch einfach sei. «Ich freue mich riesig, dass ich es lernen darf». Ihre Vorbilder seien die Leiter und Schweizer Meister im Fahnenschwingen, Pius Odermatt und Werner Gisler.

Grosser Applaus für Tanzeinlagen

Die Aufführungen der Kindertrachten sind beim Publikum immer beliebt. So war es auch am Samstag. Die Kindertrachten-Musikanten Elias, José und Aaron musizierten auf der Handorgel «dr’Laubfrosch» und den «Vögeli»-Schottisch. Die zwei Buben und zehn Mädchen ernteten grossen Applaus für ihre Tanzeinlagen. Angelina Anderhirsen erzählte dabei von der Aufregung und dass alle vor dem ersten Auftritt gezittert hätten. «Für die meisten der Gruppe war es der erste Heimatabend.» Der zweite Tanz «wemmer bi de Buure esch» habe nicht so gut geklappt, «weil wir ihn noch nicht so oft üben konnten». Leiterin Nicole Näpflin sagte, sie «staune immer wieder, wie schnell die Kinder die verschiedenen Tänze lernen». Danach hatte die Trachtengruppe Ennetbürgen ihren Auftritt. Da waren der Walzer «ä chleny Familiä» oder der Marsch «weder Fisch noch Vogel» zu angesagt.

Für Präsident Manuel Odermatt war die Mischung der Trachtengruppe wichtig. Längst nicht alle Mitglieder seien aus Ennetbürgen. Sogar ein türkischer Staatsangehöriger sei mit grossem Engagement dabei und er knüpfte den Kontakt zur Showtanzgruppe Wanna Dance aus Luzern. Die sechsköpfige Tanzgruppe aus Luzern befeuerte mit einem Herbststurm an lateinischen Tänzen die Stimmung.

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