UMFRAGE: Die Nidwaldner fühlen sich sehr sicher

97 Prozent der Nidwaldner fühlen sich sicher oder sehr sicher. Drei Viertel fühlen sich ausreichend geschützt. Die grösste Bedrohung geht für die Bevölkerung vom Strassenverkehr aus.

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77 Prozent der Nidwaldner fürchten, Opfer im Strassenverkehr zu werden. (Symbolbild Patrik Pauli/Neue ZZ)

77 Prozent der Nidwaldner fürchten, Opfer im Strassenverkehr zu werden. (Symbolbild Patrik Pauli/Neue ZZ)

Der Nidwaldner Justiz- und Sicherheitsdirektor Beat Fuchs habe ein gutes Umfrageresultat erwartet, heisst es in einer Medienmitteilung vom Freitag. Das Ergebnis der repräsentativen Bevölkerungsbefragung sei jedoch noch besser ausgefallen.

97 Prozent fühlen sich laut Umfrage tagsüber, 89 Prozent auch nachts draussen in ihrer Wohngemeinde sicher. Draussen in der Nacht unsicherer als der Durchschnitt fühlen sich vor allem ältere Menschen, Frauen sowie Bewohner des Hauptortes Stans und der Gemeinden an der Autobahn.

Dringend: Bekämpfung Jugendkriminalität
Rund 70 Prozent finden, die Sicherheit in der Wohngemeinde habe sich in den letzten fünf Jahren nicht verändert; für 20 Prozent hat sie ab-, für 5 Prozent zugenommen. Die grösste Bedrohung stellt der Strassenverkehr dar: 77 Prozent fürchten, Opfer im Strassenverkehr zu werden, 70 Prozent haben Angst vor Sachbeschädigungen.

Am dringlichsten erscheint der Bevölkerung die Bekämpfung der Jugendkriminalität; dieses Problem wurde von rund 25 Prozent genannt. An zweiter Stelle mit je 14 Prozent stehen der Strassenverkehr und Sachbeschädigungen. Ein Siebtel der Befragten wünscht vermehrte Verkehrsüberwachung bzw. Alkoholkontrollen.

Ein glänzendes Zeugnis wird der Polizei ausgestellt. Rund 75 Prozent halten den Polizeischutz generell für genügend. 86 Prozent empfinden die Polizei als freundlich, 84 Prozent als kompetent, 80 Prozent als sympathisch und 79 Prozent als hilfsbereit. Polizeikommandant Hans-Kaspar Steiner sieht in diesem Resultat ein «grandioses Kompliment».

sda