UMZUG STANSSTAD/ENNETBÜRGEN: Den Kindern gehört die Welt

Gegensätzlicher hätte die Kinderfasnacht am Wochenende nicht beginnen können: Am Samstag startete der Umzug in Stansstad knapp nach einem kurzen Schneegestöber, gestern schien in Ennetbürgen die Sonne.

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Jolanda mit Klein Kaja, Lynn und Mauro geniessen die Fahrt durch Ennetbürgen. (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Jolanda mit Klein Kaja, Lynn und Mauro geniessen die Fahrt durch Ennetbürgen. (Bild Rosmarie Berlinger/Neue NZ)

Kurz vor dem Umzug durch Stansstad deutete am Samstag wenig auf den Anlass hin. Am Bahnhof verloren sich ein paar Maskierte und Guugger, doch pünktlich zum Beginn war eine ansehnliche Schar von Indianern, Teufeln, Engeln und anderem mehr bereit, um lautstark begleitet von den Guuggenmusigen Hüdä Hädä aus Kehrsiten und Chatzemuisig aus Buochs in Richtung Mehrzweckhalle zu ziehen, wo es für die Kinder allerhand Fasnächtliches zu erleben und zu entdecken gab.

In Ennetbürgen gaben gestern am Kinderumzug gleich fünf Guuggenmusigen den Ton an. Und es war viel Volk auf den Beinen. «Er ist weit herum ein Begriff, unser Kinderumzug», freute sich alt Zunftmeister Paul Waser beim Anblick der vielen kleinen und grossen Fasnächtler, Gruppen, Wagen und Guugge. Auch das aktuelle Zunftpaar Markus und Manuela Odermatt strahlte mit der Sonne um die Wette. Nach dem Motto «in Fasnachtslaune auf dem Sonntagsspaziergang» präsentierten sich die Zunftmänner in eleganter Kluft, ihre Begleiterinnen im Zwergenlook, wie es das Fasnachtssujet vorgibt. Dank vieler auch auswärtiger Teilnehmer gab es eine breite bunte Vielfalt von Sujets zu bestaunen, wie beispielsweise Piraten, Eskimos, Pippi Langstrumpf, Engel und Teufel. Dann gings zur Prämierung und zu einem Zobig in die Mehrzweckhalle.

mvr/rb