Unfälle

Hoher Sachschaden: Mehrere Verkehrsunfälle auf Nidwaldner Strassen

In Stansstad und auf der Autobahn haben mehrere Fahrzeuge Unfälle verursacht. Zwei davon geschahen im Zusammenhang mit Parkiermanövern.

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(sez)

«Der Sachschaden ist beträchtlich», schreibt die Kantonspolizei Nidwalden in einer Medienmitteilung zu mehreren Unfällen im Kantonsgebiet, die sich am Mittwoch ereignet haben. Einerseits kam es in Stansstad zu einem Zwischenfall. Um etwa 11 Uhr beabsichtigte ein 71-jähriger, einheimischer Fahrzeuglenker, an der Bahnhofstrasse in Stansstad in ein Parkfeld zu fahren. Aus noch ungeklärten Gründen fuhr das Fahrzeug jedoch vorwärts über das Parkfeld hinaus und kollidierte anschliessend mit einer Betonsäule der dortigen Wohn- und Geschäftsüberbauung. Der Lenker verliess die Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern, und begab sich mit seinem Fahrzeug nach Hause. Dank einer aufmerksamen Passantin konnten das Fahrzeug und der Lenker aber ermittelt werden. Der Führerausweis wurde dem Lenker umgehend abgenommen.

Ein zweiter Unfall geschah auf der Autobahn. Kurz nach dem Mittag fuhr ein ausländischer Fahrzeuglenker von Stans herkommend auf der A2 in den Kirchenwaldtunnel in Richtung Luzern. Auf der Höhe des Abzweigers A2/A8 kollidierte er mit den Signalisationen, die den Normalstreifen nach rechts auf den Abzweiger zum Verbindungstunnel nach Obwalden leiten. Durch die Kollision wurde das Fahrzeug so stark beschädigt, dass es durch ein aufgebotenes Abschleppunternehmen abtransportiert werden musste. Die beschädigte Infrastruktur musste wieder instand gestellt werden. Am Fahrzeug und an der Infrastruktur entstand ein Sachschaden von rund 50'000 Franken.

Auffahrunfall beim Tauchplatz Lopper

Am Abend kam es dann in Stansstad zu einem weiteren Unfall. Um etwa 19 Uhr fuhren zwei ausserkantonale Fahrzeuglenker auf der Seestrasse von Hergiswil herkommend in Richtung Stansstad. Im Bereich des Tauchplatzes Lopper beabsichtigte der Lenker des vorderen Fahrzeugs zu parkieren und verlangsamte folglich seine Geschwindigkeit. Die nachfahrende Lenkerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und fuhr dem Fahrzeug ins Heck. An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Auch sie mussten durch ein aufgebotenes Abschleppunternehmen abtransportiert werden.