UNFALLSTATISTIK: Zwar mehr Verletzte, dafür keine Todesopfer

In Nidwalden ist die Zahl der Verkehrsunfälle im letzten Jahr um 18 Prozent von 242 auf 199 gesunken. 116 Personen wurden verletzt; 5 Prozent oder 6 mehr als 2006. Waren 2006 noch 2 Verkehrstote zu verzeichnen, starb im letzten Jahr niemand bei Unfällen.

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Wie die Nidwaldner Kantonspolizei am Donnerstag mitteilte, liegt die Zahl der Verkehrunfälle um 35 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Weniger Unfälle wurden letztmals vor 40 Jahren
(1968) mit 184 Unfällen registriert. Damals waren jedoch 5 Verkehrtote zu beklagen. Auch sind heute dreieinhalb Mal mehr Autos und Motorräder zugelassen als damals.

Hauptursache bei den Unfällen ist mit einem Anteil von rund 60 Prozent Unaufmerksamkeit und Ablenkung. Alkohol, Drogen, Medikamente oder Übermüdung waren in 17 Prozent der Fälle Grund für einen Unfall. Gegenüber dem Vorjahr nahm jedoch die Zahl der Unfallverursacher, die unter Alkohol standen, um 13 Prozent ab.

Am meisten Unfälle waren mit je 22 im Juni und im November zu verzeichnen. Bezüglich der Tageszeit krachte es zwischen 17 und 18 Uhr am häufigsten.

Die Nidwaldner Polizei schreibt von einer erfreulichen Bilanz. Auch seien im letzten Jahr keine Kinder verletzt worden. Allerdings werde das gute Bild von einer Zunahme der Schwerverletzten und mehr an Unfällen beteiligten Radfahreren und Fussgängern getrübt.

sda