Uno kann in Stans Kurse für Friedensmissionen durchführen

Der Bundesrat will die Ausbildungszusammenarbeit mit der Uno in der militärischen Friedensförderung stärken. Er hat am Mittwoch ein Abkommen zwischen der Schweiz und der Uno genehmigt. Dieses ermöglicht der Uno, in Stans Ausbildungskurse durchzuführen.

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Tag der offenen Tür von Swissint in Stans. (Bild: Nadia Schärli, 20. Oktober 2018)

Tag der offenen Tür von Swissint in Stans. (Bild: Nadia Schärli, 20. Oktober 2018)

(sda)

Mit dem Abkommen werde ein Rechtsrahmen für eine vertiefte und mehrjährige Zusammenarbeit in der Ausbildung geschaffen, schreibt das Verteidigungsdepartement (VBS) in einer Mitteilung.

Die Uno will die Ausbildung für Personen verbessern, die in Friedensmissionen eingesetzt werden. Konkret will sie Ausbildungskurse gemeinsam mit Staaten durchführen, welche die entsprechende Infrastruktur zur Verfügung stellen.

Mit dem Kompetenzzentrum Swissint in Stans verfüge die Schweizer Armee über ein Uno-zertifiziertes Trainingszentrum, das als Standort zur Verfügung gestellt werden könne, schreibt das VBS. Im Gegenzug erhalte die Schweizer Armee direkten Zugang zum Knowhow der Uno und den aktuellen Ausbildungsinhalten.

Ein erster Pilotkurs wurde im Februar 2019 durchgeführt. Dabei wurde laut dem VBS deutlich, dass die Durchführung weiterer Kurse an diesem Sandort im Interesse der Uno und der Schweiz liegt.