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Unterlegene Nidwaldnerin: Weisse Rosen trösteten sie

Bis unter die letzten sechs schaffte es die 21-jährige Emmetterin Vanessa Leuzinger am Samstag an den Miss-Schweiz-Wahlen 2018. Fürs Krönchen reichte es aber dann doch nicht.
Vanessa Leuzinger (Bild) aus Emmetten hat an den Miss-Schweiz-Wahlen teilgenommen. (Bild: Sven Walliser)

Vanessa Leuzinger (Bild) aus Emmetten hat an den Miss-Schweiz-Wahlen teilgenommen. (Bild: Sven Walliser)

Am Sonntag Morgen, kurz vor der Heimreise, war die Enttäuschung über ihr Ausscheiden im Gespräch noch deutlich spürbar (siehe auch Bericht zur Miss Schweiz 2018).

Wie geht es Ihnen?

Eigentlich ganz gut, erst jetzt wird mir klar, was alles passiert ist. Nach dem Ausscheiden war ich aber sehr, sehr enttäuscht. Es war schliesslich ein Traum, den ich seit meiner Kindheit hatte. Und dann die Vorfreude in der letzten Zeit. Bis ich ausschied, hatte ich die Hoffnung, zu gewinnen. Als es dann aber hiess, ich sei nicht mehr dabei, war das ein ganz harter Schnitt.

Hat Sie nach der Show jemand getröstet?

Ja, meine Familie und mein Freund waren da, und alle haben mir eine weisse Rose geschenkt. Ich hatte nachher einen ganzen Strauss. Das war richtig herzig und hat sehr gut getan. Ich war schon traurig, und es sind auch Tränen geflossen.

Was denken Sie, warum es nicht gereicht hat?

Keine Ahnung, ich bin etwas ratlos. Ich bin raus und habe wirklich mein Bestes gegeben. Auch andere Leute und sogar Sponsoren haben mir gesagt, dass sie es nicht verstehen, warum ich nicht weitergekommen bin. So durfte ich zum Beispiel nachher auch die Parfümfotos machen, die sonst mit der Gewinnerin gemacht werden. Das war eine sehr schöne Geste für mich.

Waren Sie nervös bei Ihrem Auftritt?

Im Voraus habe ich noch gedacht, ich würde schlottern vor Nervosität. Schliesslich war ich dann aber doch nicht nervös. Ich redete mir ein, dass alles ein Traum sei. Und dass ich aufwachen würde, wenn irgendetwas schiefgehen würde. Das hat mental offenbar ganz gut funktioniert. Wir Kandidatinnen hatten bei der Vorbereitung diesbezüglich kein Training. Jede hatte vor dem Auftritt ihre Strategie. Ich habe mich zurückgezogen, damit ich alleine nochmals richtig durchatmen konnte.

Anfänglich, haben Sie gesagt, sei alles sehr freundschaftlich gewesen. War das auch am Schluss noch so, als es um den Sieg ging?

Die Konkurrenz wurde am Ende schon spürbar schärfer. Aber ich bin nicht darauf eingegangen. Ich habe andere einfach ausgeblendet und mich auf die Kandidatinnen konzentriert, die mir gutgetan haben. Es haben sich auch Freundschaften entwickelt, die ich mit Sicherheit weiter pflegen werde.

Was nehmen Sie sonst noch mit?

Ich habe wertvolle Erfahrungen gemacht und finde auch, dass ich mich persönlich entwickelt habe. Zudem konnte ich viele Bekanntschaften machen, die mir künftig nützen könnten. Ich werde sicher weitermachen mit Modeln, da ist ein grosses Netzwerk ebenfalls nützlich.

unp

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