URI/NIDWALDEN: Seit 56 Jahren wirkt ein Buochser mit

Franz Zihlmann ist seit mehr als einem halben Jahrhundert dabei, wenn Seelisberg den 1. August feiert.

Christoph Näpflin
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Der Buochser Franz Zihlmann in der Pfarrkirche Seelisberg. (Bild: Christoph Näpflin (1. August 2017))

Der Buochser Franz Zihlmann in der Pfarrkirche Seelisberg. (Bild: Christoph Näpflin (1. August 2017))

Christoph Näpflin

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Einheimische und Gäste aus dem In- und Ausland feierten am Dienstagabend zusammen mit den Seelisberger Dorfvereinen den Geburtstag der Schweiz in der vollbesetzten Seelisberger Pfarrkirche. Von den oft gehörten Problemen bei der Organisation von Bundesfeiern war dank dem grossen Engagement der Mitglieder der Dorfvereine nichts zu spüren. Trachtentanz, Gesang, Musik, Alphornbläser und Fahnenschwinger sowie kurze Szenen aus dem Theaterspiel zum 100-jährigen Bestehen von Seelisberg Tourismus zogen Jung und Alt an der Bundesfeier in den Bann. Seit 56 Jahren aktiv dabei ist der Buochser Franz Zihlmann, der die Feier jeweils mit Alphorn, Büchel und Fahnenschwingen bereichert. «Ich komme immer wieder gerne nach Seelisberg, um mit den verschiedenen Dorfvereinen zusammen den Gästen am 1. August eine Freude zu machen. Ich finde es toll, wie sich die Seelisberger für diese Feier engagieren», so Zihlmann, der mehr als ein halbes Jahrhundert lang nie an einem 1. August in Seelisberg gefehlt hat.

Der Urner Ständerat Josef Dittli forderte in seiner Festansprache, gemeinsam und solidarisch anzupacken, Probleme zu lösen und Herausforderungen zu meistern. «Freiheit, Demokratie und Frieden sind das Fundament, auf dem unsere Vorfahren die Schweiz gebaut haben. Auf diesem Fundament basiert unser Wohlstand, und auf diesem Fundament müssen wir immer wieder weiterbauen.» Dittli bedankte sich bei all denen, die viele Generationen vor uns die Basis der heutigen Schweiz geschaffen haben. Und auch bei denen, die sich heute für das Gemeinwohl einsetzen. «Unser Land hat Zukunft. Wir müssen aber dafür sorgen, dass unsere Errungenschaften weiterhin Bestand haben und dass unsere Stärken und Werte weiter gelebt werden.»