URKANTONE: «Niemand wird gerne kontrolliert»

Als haltlos bezeichnet Kantonstierarzt Josef Risi die Vorwürfe ans Laboratorium der Urkantone. Er spricht gar von einem nationalen Vorzeigebetrieb.

Matthias Piazza
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Wehrt sich gegen Vorwürfe von Parlamentariern: Josef Risi vom Laboratorium der Urkantone. (Bild Geri Wyss)

Wehrt sich gegen Vorwürfe von Parlamentariern: Josef Risi vom Laboratorium der Urkantone. (Bild Geri Wyss)

Schwerfällig, bürokratisch, zu teuer. Die Vorwürfe einiger Nidwaldner Landräte ans Laboratorium der Urkantone (LdU) waren heftig. Josef Risi, Kantonstierarzt und stellvertretender Betriebsleiter des Vierkantone-Konkordatsbetriebs lässt diese Kritik nicht auf sich sitzen. «Wir müssen immer mehr Aufgaben übernehmen – dies bei gleichbleibendem Budget. Einerseits sind die Zahlen bei gewissen Aufgaben angestiegen, andererseits wurden uns zahlreiche Aufgaben neue übertragen», kontert er.

Budget gesenkt

«Trotzdem konnten wir unser Budget in den letzten Jahren laufend senken und haben für 2014 ein kleineres Budget als 2010. Das geht ja nur, wenn wir effizient und kostengünstig arbeiten», führt Josef Risi weiter aus. «Wir stehen mit unserem Veterinäramt national an der Spitze, was Organisation und Struktur betrifft, waren vor neun Jahren die ersten, die die Kantonstierarztämter zusammenlegten. Unsere Lösung ist wegweisend und macht mittlerweile gar in allen anderen Landesteilen Schule», so der Kantonstierarzt.

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