VANDALEN: Kot-Vorfall: Polizei hat Täter im Visier

Unbekannte haben Mitte November die reformierte Kirche in Hergiswil mit Kot verschmiert. Jetzt ist die Polizei einer Person auf der Spur.

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Die reformierte Kirche in Hergiswil. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Die reformierte Kirche in Hergiswil. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Menschlicher Kot vor der Türe und Schmierereien mit undefinierbarem Inhalt im Innern: Dieser unappetitliche Akt bei der reformierten Kirche schockte Mitte November die Hergiswiler Bevölkerung. Nun hat die Nidwaldner Polizei einen Tatverdächtigen im Visier, wie Pius Bernasconi, stellvertretender Chef der Verkehrs- und Sicherheitspolizei, auf Anfrage bestätigt. Welche Spur zum Mann, der ausserhalb des Kantons Nidwalden wohnt, geführt hat, will die Polizei aus taktischen Gründen nicht bekannt geben.

Aus der Bevölkerung seien nach dem Vorfall allerdings nur wenige Hinweise eingegangen. Pius Bernasconi betont: «Ob nur ein Täter oder noch weitere in Frage kommen, ist noch unklar. Wir ermitteln nach wie vor in alle Richtungen.» Die Untersuchungen dürften aber noch eine Weile andauern, da weitere Polizeikorps involviert sind.

Nach dem Vandalenakt waren zunächst drei Jugendliche ins Fadenkreuz der Polizei geraten. Es stellte sich aber schnell heraus, dass sie nichts damit zu tun haben.

om/rem