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Die Velowegführung in Hergiswil wird verbessert

Viele Velofahrer haben beim Überqueren der Strasse am Dorfausgang Hergiswil in Richtung Stansstad ein mulmiges Gefühl. Zwei Verkehrsinseln sollen die Situation entschärfen und mehr Sicherheit bringen.
Philipp Unterschütz
Die Radwegführung beim Bootshafen Hergiswil soll verbessert werden. Bild: Corinne Glanzmann (Hergiswil, 23. Mai 2018)

Die Radwegführung beim Bootshafen Hergiswil soll verbessert werden. Bild: Corinne Glanzmann (Hergiswil, 23. Mai 2018)

Für geübte Velofahrer ist es kein Problem. Für Familien mit Kindern ist die Radwegführung im Bereich des Hergiswiler Bootshafens aber durchaus verbesserungswürdig. Wer von Hergiswil in Richtung Stansstad radelt, muss in der Kurve am Dorfausgang bei der Einfahrt zum Bootshafen-Parkplatz die Strasse überqueren, um auf den seeseitigen Radweg zu gelangen. Eine nicht ganz ungefährliche Situation, die öfters gerade Familien dazu bewegt, die Strasse schon früher (auf Höhe ARA) zu überqueren und dann auf dem Trottoir bis zum Radweg zu fahren. Die Fahrt auf dem Trottoir ist aber nicht legal.

Auch für Autofahrer besser sichtbar

Die Situation ist dem kantonalen Amt für Mobilität bekannt und wird nun verbessert. Ab Donnerstag erfolgt die öffentliche Planauflage zur Verbesserung der Radwegführung in diesem Bereich. «Der Zeitpunkt zur Umsetzung des Projekts ist gut, weil wir es mit den Arbeiten zur Strassensanierung Lopper-Nord abstimmen können. Das bringt zwar keine wesentliche Kostenreduktion, aber die Verkehrsbehinderungen durch Bauarbeiten sind kürzer», erklärt Kantonsingenieurin Stephanie von Samson. Sofern es keine Verzögerungen durch Einsprachen oder beim Projekt Lopper-Nord gibt, will man noch dieses Jahr mit den Arbeiten beginnen.

Kernstück der Verbesserung der Velowegführung beim Hergiswiler Bootshafen sind zwei neue Inseln in der Strassenmitte. «Weil die Velofahrer dadurch besser geschützt sind, ergibt sich auch ein grösseres Sicherheitsgefühl. Zudem ist der Bereich so auch für die Autofahrer besser sichtbar», betont von Samson. Die Inseln werden erst nach dem Einmünder zu den Parkplätzen beim Bootshafen erstellt (Richtung Stansstad). Die Einfahrt zu den Bootshafen-Parkplätzen wird zudem leicht verschmälert.

Die Kosten werden auf etwa 200000 Franken geschätzt. Geplant wurde das Projekt in enger Absprache mit der Gemeinde Hergiswil und unter Einbezug der Kantonspolizei Nidwalden. Die öffentliche Projektauflage dauert bis am Montag, 25. Juni. Die Planunterlagen können bei der Gemeindekanzlei Hergiswil sowie bei der Baudirektion Nidwalden eingesehen werden.

Mehr Kapazität für Kreisel Schürmatt in Stansstad

Ebenfalls am Donnerstag beginnt die öffentliche Auflage für das Projekt Schürmatt in Stansstad. Um die Leistungsfähigkeit und die Sicherheit des Knotens Schürmatt zu verbessern, soll dieser zu einem fünfarmigen Kreisel umgebaut werden. Nötig wird die Vergrösserung der Kapazität wegen der allgemeinen Verkehrszunahme und auch weil die Hotels auf dem Bürgenstock und die Wohnüberbauung Schürmatt weiteren Verkehr mit sich bringen.

Ausserdem soll die Bürgenstockstrasse zwischen dem Knoten bis zur Steigung Sommerweid ausgebaut werden. In erster Linie bedeutet dies eine Verbreiterung der Fahrbahn und eine Erhöhung der Sicherheit für Fuss- und Veloverkehr, beispielsweise durch Fussgängerstreifen über die Stanserstrasse mit Leitinseln. Die Bushaltestellen werden als Fahrbahnhaltestellen ohne Busbucht und hindernisfrei ausgestaltet. Der Baubeginn des Kreisels ist auf Herbst 2019 geplant. Im Herbst 2018 ist die Vorlage im Landrat vorgesehen. (unp)

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