Verbot im Tauchparadies teilweise aufgehoben

In Beckenried lösen sich ab einer Tiefe von 15 Meter immer noch Steine an den Felswänden. Trotzdem wird das Tauchverbot an einem der beliebtesten Plätze nun gelockert.

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Eine Tafel weist die Taucher auf die Gefahr hin. (Bild: PD)

Eine Tafel weist die Taucher auf die Gefahr hin. (Bild: PD)

Das Tauchverbot im Gebiet Rütenen in Beckenried wird teilweise aufgehoben. Laut einer Mitteilung der Kantonspolizei Nidwalden habe sich die Lage im steinschlaggefährdeten Gebiet unter Wasser merklich verbessert. Dies haben periodische Kontrollen in den letzten Monaten ergeben.

Eine Tafel weist die Taucher auf die Gefahr hin. (Bild: PD)

Eine Tafel weist die Taucher auf die Gefahr hin. (Bild: PD)

Trotzdem: Ein Restrisiko bleibt. In einem unter Wasser gekennzeichneten Bereich von rund 70 Metern Länge muss jederzeit und spontan mit Felsabbrüchen gerechnet werden. Der gefährliche Bereich ist mit zusätzlichen Signalen am Ufer und mit Markierkörpern unter Wasser gekennzeichnet. Die Markierungen reichen bis in eine Tiefe von 50 Metern. Wer das Verbot ignoriere, handle grobfahrlässig und begebe sich in Lebensgefahr, schreibt die Kantonspolizei weiter. Um den Anreiz für Taucher zu unterbinden, wurden die Attraktionen wie der «Zwerg» etc. aus der gefährlichen Zone entfernt und an sichereren Standorten platziert.

Die Polizei weist ausdrücklich darauf hin, dass für Schwimmer nach wie vor keine Gefahr besteht und die Freizeitanlage Rütenen ohne Bedenken benützt werden kann.

Im Februar 2011 haben Taucher festgestellt, dass es wiederholt zu grossen Felsabbrüchen gekommen ist. Aus Sicherheitsgründen liess die Polizei den ganzen Bereich für die Taucher sperren.

pd/rem

Das Tauchverbot im Gebiet Rütenen bei Beckenried wird teilweise gelockert. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Das Tauchverbot im Gebiet Rütenen bei Beckenried wird teilweise gelockert. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)