Verena Bürgi ist höchste Nidwaldnerin

Dallenwil ist für zwölf Monate heimlicher Hauptort Nidwaldens: Sowohl die Landratspräsidentin wie der Regierungspräsident des Amtsjahres stammen aus der 1800-Seelengemeinde.

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Hugo Kayser wird zum Landammann gewählt. (Bild: Corinne Glanzmann)

Hugo Kayser wird zum Landammann gewählt. (Bild: Corinne Glanzmann)

Hugo Kayser wird zum Landammann gewählt. (Bild: Corinne Glanzmann)

Hugo Kayser wird zum Landammann gewählt. (Bild: Corinne Glanzmann)

Der Landrat wählte am Mittwoch Verena Bürgi zu seiner neuen Präsidentin. Die 1949 geborene CVP-Politikerin gehört dem Parlament seit 2006 an. Auch der neue Landammann (Regierungspräsident), Finanzdirektor Hugo Kayser, ist Mitglied der CVP. Er ist 1953 geboren worden und seit 2005 Regierungsrat.

Ohne Gegenstimmen gewählt

Bürgi und Kayser wurden ohne Gegenstimmen gewählt. Bürgi amtete früher in Dallenwil als Gemeindepräsidentin, Kayser als Gemeindeschreiber. Sie lösen Landratspräsident Karl Tschopp (FDP) und Regierungspräsident Geri Odermatt (FDP) ab.

«Nicht nur Populäres»

Bürgi wies in ihrer Rede darauf hin, dass der Landrat zwar den Willen der Bevölkerung umsetzen müsse, aber nicht nur das tun dürfe, was gerade populär sei. Vielmehr gelte es, mit der Vergangenheit im Bewusstsein und der Zukunft vor Augen zu wirken.

«Zahlreiche Herausforderungen»

Kayser sagte nach der Wahl, Nidwalden stehe vor zahlreichen Herausforderungen. Er nannte die künftige Nutzung des Flugplatzes Buochs, das Agglomerationsprogramm, das etwa die Verkehrsprobleme des Kantons lösen solle, die Zusammenarbeit mit dem Kantonsspital Luzern oder die anstehende Bewährungsprobe bei den Finanzen.

Neuer Vizepräsident des Landrates ist Sepp Niederberger (CVP), neuer Landesstatthalter Landwirtschaftsdirektor Ueli Amstad (SVP). Auch diese Wahlen waren unbestritten.

sda