Verkehrsclub begrüsst das Gesamtverkehrskonzept Nidwalden

In einer Stellungnahme zeigt sich der VCS Ob- und Nidwalden erfreut über den jüngsten Beschluss des Landrats. Der Entscheid eröffne Perspektiven für zeitgemässe und zukunftsfähige Verkehrslösungen in Nidwalden.

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(sok) In der Sitzung des 24. Juni hat der Landrat die Motion von Remo Zberg (FDP, Hergiswil) zu einem Gesamtkonzept einstimmig gutgeheissen. Den Beschluss des Landrats Nidwalden begrüsst auch die Sektion Ob- und Nidwalden des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS), wie aus einer Stellungnahme hervorgeht. Der Entscheid eröffne Perspektiven für zeitgemässe und zukunftsfähige Verkehrslösungen in Nidwalden, denn eine Verschiebung vom motorisierten Individualverkehr auf andere Verkehrsträger werde stattfinden müssen.

«Verkehrsinfrastruktur ist zu wichtig und zu teuer, um nach Lust und Laune oder Leitbildern aus den 60er-Jahren konzeptlos realisiert zu werden», schreibt der VCS Ob- und Nidwalden. Die Koordination zwischen Gemeinden, Kanton, Nachbarkantonen und Bund sei eine Erfolgsvoraussetzung, heisst es weiter.

Uneinig war sich der Landrat aber in Bezug auf laufende Projekte wie Stans West. Über dieses wird der Landrat separat entscheiden. Der VCS Ob- und Nidwalden würde bei Stans West einen Marschhalt begrüssen, da Stans nicht vom Durchgangsverkehr befreit werde. Mit einer vorgezogenen Realisierung könne der VCS leben, allerdings müsse dann der Durchgangsverkehr aus dem historischen Stanser Dorfzentrum verbannt werden. Bald reiche der VCS Ob- und Nidwalden zudem die «Petition für mehr Lebensqualität in Stans» ein, so die Mitteilung.

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