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VERKEHRSPLANUNG: Nidwaldner Regierung fordert erneut sechs Spuren beim Bypass-Projekt

Der Ausbau der Autobahn im Rahmen des Bypasses Luzern dürfe nicht an der Kantonsgrenze zu Nidwalden enden. Die Regierung hat klare Forderungen – und erinnert an eine frühere verkehrspolitische Debatte.
Bereits beschlossen: Die Einfahrt von der A8 bei Hergiswil wird länger und der Pannenstreifen bei viel Verkehr auf der A2 Richtung Nord/Luzern zur dritten Spur (rote Strecke). Nun fordert der Kanton Nidwalden vom Bund auch in Fahrtrichtung Süd drei durchgehende Spuren. (Bild: Astra)

Bereits beschlossen: Die Einfahrt von der A8 bei Hergiswil wird länger und der Pannenstreifen bei viel Verkehr auf der A2 Richtung Nord/Luzern zur dritten Spur (rote Strecke). Nun fordert der Kanton Nidwalden vom Bund auch in Fahrtrichtung Süd drei durchgehende Spuren. (Bild: Astra)

Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

Anstelle von jeweils zwei Fahrstreifen sollen drei durchgehende Spuren beim Anschluss Luzern/Horw erstellt werden, ­zudem drei durchgehende Fahrstreifen in Richtung Süden zwischen dem Anschluss Hergiswil und der Verzweigung Lopper. Dies fordert der Nidwaldner Regierungsrat in seiner Stellungnahme zur bundesrätlichen Vorlage in Sachen Zahlungsrahmen Nationalstrassen.

«Der Ausbau im Rahmen des Bypasses Luzern darf an unserer Kantonsgrenze nicht enden», sagt Baudirektor Josef Niederberger gegenüber unserer Zeitung. Ohne die geforderte Fahrbahnerweiterung auf Nidwaldner Boden befürchtet er bis zur Inbetriebnahme des Bypass-Tunnels (dies dürfte noch rund 20 Jahre dauern) Überlastungen auf der Autobahn.

Josef Niederberger hofft inständig, dass sich nicht dieselbe Situation wie bei der Bahnstrecke der Zentralbahn wiederholt. Diese wurde in einem ersten Schritt von Luzern nur bis zur Nidwaldner Kantonsgrenze doppelspurig ausgebaut.

Die Schwierigkeiten der Umsetzung der Forderung seien ihm durchaus bewusst. «Konkrete Pläne dazu existieren noch nicht. Schliesslich führt die Autobahn durch dicht besiedeltes Gebiet. Möglicherweise könnte man die Autobahn dereinst unterirdisch führen», meint Josef Niederberger. Bereits schon beschlossen ist hingegen die Verlängerung der Einfahrt von der A8 bei Hergiswil. Zudem wird der Pannenstreifen bei viel Verkehr auf der A2 Richtung Luzern zur dritten Spur.

Zuversichtlich, dass der Bund einlenkt

«Wir sind überzeugt, dass der Bund unsere Forderung aufnimmt, auch wenn die Umsetzung nicht von heute auf morgen passiert», gibt sich Josef Niederberger zuversichtlich.

Mit der Vorlage unterbreitet der Bundesrat das strategische Entwicklungsprogramm Nationalstrassen und weist darin die grösseren Vorhaben im Nationalstrassennetz aus. Ebenfalls beantragt er einen Verpflichtungskredit von 4,7 Milliarden Franken für die grösseren Vorhaben, die Erweiterungsprojekte des Ausbauschrittes 2019 und die Planung der übrigen Erweiterungsprojekte. Der Bypass Luzern inklusive Ergänzung Süd (Kriens–Hergiswil) soll dem Ausbauschritt 2019 zugeordnet werden.

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