VERKEHRSPOLIZEI: Zu viele Kinder fahren risikoreich ohne Licht

Kinder und Erwachsene, die ohne Licht Velo fahren, sind stark gefährdet. Deshalb will die Polizei in diesem Punkt mit Kontrollen disziplinieren.

Drucken
Teilen
Vorbildlich: Diese junge Frau fährt in der Nacht mit ausreichendem Licht. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Vorbildlich: Diese junge Frau fährt in der Nacht mit ausreichendem Licht. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Kontrollen bei Velofahrern zeigen regelmässig: Fahren ohne Licht ist das häufigste Vergehen. «Besonders zahlreich treffen wir auf Kinder, die in der Morgendämmerung ohne Licht zur Schule fahren», sagt Bernasconi. Die Kinder selbst können nicht einschätzen, wie stark sie sich so in Gefahr bringen. Denn in die Rolle des Autofahrers können sie sich nicht hineinversetzen. «Entsprechend sagen sie uns dann: Ich kann ja das Auto sehen.»

Für Pius Bernasconi, stellvertretender Leiter der Verkehrspolizei Nidwalden, zeigt dies: Die Eltern kümmern sich zu wenig darum, ob das Velo ihres Sohnes oder ihrer Tochter auch wirklich in einem guten Zustand ist. «Eine solche Sorgfalt jedoch gehört zur Elternpflicht.» Bei erwachsenen Velofahrern hingegen kommt es seltener vor, dass Licht, Bremse oder sonstige Ausrüstung schlecht gewartet sind. «Vor allem wer viel mit dem Velo zur Arbeit fährt, ist sich der Unfallgefahr bewusst.»

Strengere Kontrolle angekündigt
In den kommenden beiden Monaten wird die Nidwaldner Verkehrspolizei vermehrt die Velofahrer kontrollieren und dabei ein besonderes Augenmerk auf die Beleuchtung richten. Für schlecht gewartete Velos wird eine Mängelliste erstellt, was repariert werden muss. Die fehlbaren Fahrer werden zudem zu einer Nachkontrolle aufgeboten, bei der überprüft wird, ob das Velo wieder voll funktionstüchtig ist

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.