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Ennetmoos: Verkehrssituation in St. Jakob wird geprüft

Beim Linksabbiegen aus der Mueterschwandenbergstrasse kann es brenzlig werden. Nicht nur für die Einmündung in die Kantonsstrasse werden neue Möglichkeiten gesucht.
Martin Uebelhart
Der Fussgängerstreifen bei der Buswendeschleife in St. Jakob ist unter anderem Gegenstand eines Betriebs- und Gestaltungskonzepts von Kanton und Gemeinde. (Bilder: Martin Uebelhart, Ennetmoos, 29. Juni 2018)

Der Fussgängerstreifen bei der Buswendeschleife in St. Jakob ist unter anderem Gegenstand eines Betriebs- und Gestaltungskonzepts von Kanton und Gemeinde. (Bilder: Martin Uebelhart, Ennetmoos, 29. Juni 2018)

In St. Jakob erstellen die Gemeinde und der Kanton ein Betriebs- und Gestaltungskonzept für den Strassenraum. «Auslöser der ganzen Geschichte war der Fussgängerstreifen», sagt Stephanie von Samson, Nidwaldner Kantonsingenieurin. Von der Gemeinde Ennetmoos habe es Meldungen gegeben, wonach der Übergang gerade für die Schulkinder zu wenig sicher sei. «Es hat dort ein kleines Mäuerchen, das die Sicht ein wenig einschränkt.»

Vor einer Begehung im vergangenen Winter habe man auch die Beratungsstelle für Unfallverhütung die Situation prüfen lassen, die der Situation ebenfalls skeptisch gegenüberstehe. «Wir wollen nun prüfen, wie sich die gesamte Situation verbessern liesse», sagt Stephanie von Samson. «Ohnehin möchten wir die Bushaltestelle behindertengerecht gestalten, darum schauen wir gleich alles an.»

Eine Möglichkeit könne auch sein, die Automobilisten mit baulichen Massnahmen zu sensibilisieren, dass sie nun nicht mehr ausserorts unterwegs seien. «Man hat schon gehört, dass von Obwalden her mit 80 nach St. Jakob hineingefahren werde», so Stephanie vom Samson weiter. «Durchschnittliche Messungen haben das allerdings nicht bestätigt.»

Ergebnisse nach den Sommerferien

Nach den Sommerferien wolle man mit wohl zwei Varianten auf die Gemeinde zugehen. Vor einer Umsetzung müsse zudem geprüft werden, ob auch noch Massnahmen für den Hochwasserschutz in die Pläne einfliessen müssten.

Auch der Abzweiger von der Mueterschwandenbergstrasse in die Kantonsstrasse wird überprüft.

Auch der Abzweiger von der Mueterschwandenbergstrasse in die Kantonsstrasse wird überprüft.

Im Rahmen dieser Konzepterarbeitung ergreift die Gemeinde die Gelegenheit und bezieht den Abzweiger Kabisstein mit in die Abklärungen ein. Dieser liegt auf der Kantonsstrasse zwischen dem Ortsausgang St. Jakob und dem Tierheim Paradiesli. «Auf der Kantonsstrasse gilt Tempo 80 und das kann zu brenzligen Situationen führen, wenn man vom Kabisstein nach links in Richtung Stans abbiegen will», weiss Gemeindepräsident Peter Scheuber. Vor allem Landwirte mit langsamen Fahrzeugen oder auch das Postauto hätten da ab und zu Schwierigkeiten. «Vor allem weil von Kerns her Verkehrsteilnehmer auch mal mit mehr als 80 unterwegs sind», so Scheuber. Mitunter müssten auch Fahrzeuge auf der Kantonsstrasse warten, bis der Einmünder wieder frei sei. Gerade in Zeiten des Berufsverkehrs werde die Mueterschwandenbergstrasse stark befahren. «Mittlerweile leben dort rund 300 Personen in den verschiedenen Siedlungen», sagt Scheuber. Als Unfallschwerpunkt gelte die Stelle hingegen nicht. Eine Temporeduktion habe die Polizei vor Jahren nicht bewilligt.

Die Gemeinde will nun abwarten, was bei der Studie herauskommt. «Ob erneut eine Reduktion auf Tempo 60 ein Thema wird oder ob etwas mit einer Einspurstrecke gemacht werden könnte, wird sich zeigen. Wir wollen da nicht vorgreifen.»

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