VERMISSTENSUCHE: Der Baggereinsatz dauert mehrere Wochen

Nach wie vor wird nach den beiden am Gerlibach verschwundenen Kindern gesucht. Nun gilt es, grosse Mengen an Ablagerungen zu überprüfen.

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Die Schwimm-Baggeranlage «Ridinger» der Wabag im Delta der Engelbergeraa in Buochs. (Bild pd)

Die Schwimm-Baggeranlage «Ridinger» der Wabag im Delta der Engelbergeraa in Buochs. (Bild pd)

Am (heutigen) Mittwoch hat die Firma Wabag Kies AG mit der Ausbaggerung der Einmündung der Engelberger Aa in den Vierwaldstättersee begonnen. Seit dem Ereignistag haben sich Sedimente in der Höhe von bis zu acht Metern im Delta angehäuft. Dieser Aushub wird mehrere Wochen dauern, der Aushub wird nach den vermissten Kindern überprüft, wie die Kantonspolizei Nidwalden mitteilt.

Am Montag war der Seegrund auf einer Fläche von zirka 90 auf 90 Metern von der Tauchsportgruppe Poseidon Luzern mit einer Unterwasserkamera nach den vermissten Kindern abgesucht worden. Das Wasser war zuerst in der Tiefe sehr klar, wurde aber aufgrund des schlechten Wetters und dem damit verbundenen Anstieg der Engelberger Aa zunehmend trüber. Die Unterwasserkamerasuche wird am Wochenende fortgesetzt; am Ende soll ein Bereich von etwa 400 auf 400 Metern ab Einmündung der Engelberger Aa in den See abgesucht sein.

scd