Viel Fallwild wegen Unfällen in Nidwalden

Die Jäger leisteten gute Arbeit, weniger Erfreuliches gibt es über gefallenes Wild zu berichten. 

Drucken
Teilen

(pd/mvr) Der kantonale Patentjägerverein traf sich am vergangenen Samstag zu seiner 100. Generalversammlung. 120 Mitglieder nahmen teil. Der kantonale Jagdverwalter Fabian Bieri wand den Jägern ein Kränzchen: Die 2018 geänderten Vorschriften zur Bejagung des Rotwildes (Hirsche) seien von ihnen erfolgreich umgesetzt worden. Weniger Erfreuliches konnte er über die Fallwildzahl beim Rehwild berichten. Diese lag im vergangenen Jahr, bedingt durch viele Verkehrsunfälle, sehr hoch. Schliesslich stellte Bieri den neuen Wildhüter Ruedi Baumgartner vor. Er tritt in die Fussstapfen von Hubert Käslin, der Ende Jahr in den Ruhestand geht.

Gemeinderat Viktor Eiholzer überbrachte Grussworte der Gemeinde Ennetbürgen und spendete zusammen mit der Buochser Gemeindepräsidentin Helene Spiess eine Kaffeerunde. Regierungsrätin Karin Kayser sprach auch als Präsidentin des Jubiläums-OKs und stellte vor, wie und wo sich der Verein im Jubiläumsjahr überall präsentiert, so etwa an der Ausstellung Iheimisch.

Umrahmt wurde die Versammlung von den Jagdhornbläsern Auerhahn unter Leitung von Josef Koller. Jubiläumspräsident Werner Zumbühl führte gekonnt und mit der nötigen Prise Humor durch die Versammlung und verpasste es auch nicht, zum Schluss das neue Jagdbuch von Philipp Zumbühl zu erwähnen, das in Jägerkreisen bereits fleissig gelesen und ab der Iheimisch auch weiteren interessierten Kreisen zugänglich gemacht wird.