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Volg in Ennetbürgen backt nun zeitgemäss Brötchen

Der Volg hat seine Bäckerei modernisiert und vergrössert. Die Arbeitsabläufe wurden massiv vereinfacht. Und auch das Schleppen von schweren Mehlsäcken gehört der Vergangenheit an.
Stefan Filliger, Leiter der Volg-Bäckerei in Ennetbürgen, macht Brote fürs Backen bereit. Bild: Matthias Piazza (Ennetbürgen, 17. Mai 2018)

Stefan Filliger, Leiter der Volg-Bäckerei in Ennetbürgen, macht Brote fürs Backen bereit. Bild: Matthias Piazza (Ennetbürgen, 17. Mai 2018)

Das Brot, das Gipfeli oder sonst ein Gebäck, das man in einem der sechs Nidwaldner Volg-Läden oder beim Volg in Seelisberg kauft, stammt von der Volg-Bäckerei in Ennetbürgen. Und diese Bäckerei im ersten Stock, gleich über dem Laden, hat in den vergangenen Monaten eine gründliche Auffrischungskur erfahren. «Unsere Einrichtung war nach 25 Jahren komplett veraltet, auch stiessen wir zunehmend an unsere Kapazitätsgrenzen», begründet bei einem Rundgang Bäckerei-Leiter Stefan Filliger die Erneuerungen. Moderne Einrichtungen erleichtern nun den acht Bäckern/Konditoren und den drei Lehrlingen die Arbeit.

Eine Mauer wurde entfernt, Garderobe, Pausenraum und Lager wurden gezügelt und so die Produktionsfläche verdoppelt. «So können wir rationeller arbeiten und haben auch wieder genug Luft für einen allfälligen künftigen Ausbau der Produktionsmengen», freut sich Stefan Filliger. Zu den aktuell 400 Stück Brot gesellen sich täglich etwa 300 Mutschli, 200 Weggli und 400 Gipfeli.

Das Schleppen von 25 Kilo schweren Mehlsäcken gehört der Vergangenheit an. Mit einem Computer kann man aufs Gramm genau Mehl dosieren, das vom Silo kommt. «Gerade in der heutigen Zeit mit einem Frauenanteil von 70 bis 80 Prozent ist dies ein gewichtiger Vorteil», gibt er zu bedenken. 48 Quadratmeter beträgt zusammengezählt die Fläche in den drei neuen Backöfen, was ebenfalls einer Verdoppelung gegenüber früher entspricht.

Angenehmere Arbeitszeiten

Dies wirkt sich spürbar positiv auf die Arbeitsabläufe aus. Musste früher fünf- bis sechsmal täglich Teig zubereitet werden, genügt heute ein einziger Durchgang. Nach einem ersten Backvorgang wird das Brot im Tiefkühler gelagert, bevor es dann kurz vor der Auslieferung ein zweites Mal in den Ofen geht. Dieses zweistufige Verfahren mache das Brot auch feiner, wegen des höheren Feuchtigkeitsgehaltes, so Filliger. Auch die Arbeitszeiten haben sich verschoben. Ein Mitarbeiter beginnt nun um Mitternacht, vier Mitarbeiter morgens um 2 Uhr und zwei weitere um 4 Uhr. Früher ging es für die meisten in der Bäckerei um 1.30 Uhr los. «Die späteren Arbeitszeiten dürften unseren Beruf auch wieder attraktiver machen, schliesslich sind wir immer auf Nachwuchskräfte angewiesen», sagt Stefan Filliger.

Hinweis

Am Freitag, 1. Juni, kann die Bevölkerung an einem Tag der offenen Backstube zwischen 16 und 23 Uhr die umgebaute Volg-Bäckerei in Ennetbürgen besuchen. Für den Bäckerbrunch am 2. Juni muss man sich anmelden unter: volgbaecker@gmail.com.

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