Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Volksmusik verbindet in Stans Kulturen

Das Haus der Volksmusik führte in Zusammenarbeit mit dem Verein Bistro Interculturel einen Volksmusikkurs durch. Einheimische und Migranten waren dazu eingeladen.
Sepp Odermatt
Das Ziel ist die Freude am gemeinsamen Musizieren: Volksmusikkurs im Haus der Volksmusik. (Bild: Sepp Odermatt. Stans, 29. September 2018)

Das Ziel ist die Freude am gemeinsamen Musizieren: Volksmusikkurs im Haus der Volksmusik. (Bild: Sepp Odermatt. Stans, 29. September 2018)

«Jung bis Alt, Hiesig bis Zugezogen – alle sind sie willkommen zu diesem Versuch, den gemeinsamen Nenner über die Volksmusik zu finden», sagt Elena Kaiser, die im Haus der Volksmusik für die Kinder- und Jugendförderung sowie für Spezialprojekte zuständig ist. «Zu diesem Kurs haben sich nicht nur Schweizer angemeldet. Es sind auch Interessierte aus England, Deutschland und Syrien, die in unserer Region wohnen, gekommen. Natürlich hätten wir noch mehr Migranten begrüsst, aber es ist nicht so einfach, diese Leute zu gewinnen», erklärt die Kursverantwortliche.

Vier junge Firmlinge und eine Firmbegleiterin aus Buochs nehmen ebenfalls teil. Sie seien auf dem Firmweg und würden ein Kirchenpraktikum absolvieren, erzählt Mara Baumgartner, die selber Klavier spielt und sich für dieses Projekt entschieden hat. «Ich war erstaunt, wie schnell wir zusammengefunden haben. Es tönt schon ganz gut, und es macht Spass, mit Leuten aus der ganzen Welt zu musizieren», sagt Mara. Den ganzen Vormittag üben die Teilnehmer in kleinen Gruppen unter der Leitung der Musiklehrer Jonas Künzli, Thomas Estermann und Andreas Gut. Zum Mittagessen haben alle selber etwas mitgebracht. Ungezwungen und spontan sitzt man beieinander, bevor am Nachmittag weitergearbeitet wird. Elena Kaiser ist begeistert: «Jedes Instrument passt, obwohl nicht einmal ein Schwyzerörgeli dabei ist. Perkussionsinstrumente kommen zum Einsatz und auch gesungen wird – einfach nur schön! Es sind Variationen, Experimente und Abschweifungen in diverse Musikstile erfolgt und ein Mix an Volksmusik nach eigenem Gusto kreiert worden.» Nach dem Kurs haben sich die Teilnehmer mit einer Erfahrung reicher und einem musikalischen Gemeinschaftserlebnis verabschiedet.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.