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VOLLEYBALL: VBC Buochs bleibt im unteren Tabellenteil

Der VBC Buochs krebst nach der 2:3-Niederlage gegen Baden weiter in der hinteren Tabellenregion. Gegen die Aargauer wäre mehr dringelegen.
Der Buochser Simon Gwerder (links) setzt sich hier gegen den Block von Kanti Baden durch. (Bild: Manuela Jans-Koch (Buochs, 27. Januar 2018))

Der Buochser Simon Gwerder (links) setzt sich hier gegen den Block von Kanti Baden durch. (Bild: Manuela Jans-Koch (Buochs, 27. Januar 2018))

Ruedi Vollenwyder

regionalsport@luzernerzeitung.ch

«Immerhin einen Punkt haben wir uns erarbeitet», bilanzierte Samuel Werner nach der keinesfalls zwingenden 2:3-Niederlage gegen Kanti Baden. Während Patrick Bachmann nach dieser erneuten Niederlage nur ungläubig den Kopf schüttelte und der Rest der Buochser Mannschaft ob dieser Pleite nach fünf Sätzen völlig konsterniert über den verpassten Sieg sinnierte, zeigte sich der auf diese Saison neu vom VC Los Unidos (2. Liga) zu den Buochsern gestossene Samuel Werner weniger in sich gekehrt. Sein Grund: «Im Gegensatz zu den letzten Partien haben wir uns gegen die Aargauer spielerisch enorm gesteigert. Nur schade, dass der Lohn ausblieb.»

Nach einem total verunglückten ersten Satz (22:25 nach einem Neun-Punkte-Rückstand) zeigten die Buochser im zweiten Spiel- abschnitt, zu was das Team um Coach Peter Schmidiger eigentlich fähig wäre. 25:13 wurde das auch nicht überragend spielende Kanti-Team, welches vor allem von der Klasse von Punktesammler Kay Baumgartner lebte, vom Hallenboden gefegt. Und im dritten Set doppelten die nun voll konzentriert aufspielenden Nidwaldner mit 25:21 nach.

Es war der sehr gut spielende Aussen­angreifer Samuel Werner, der den Buochser Satzgewinn mit einem harten Smash sicherte. Im von spektakulären Ballwechseln geprägten vierten Satz (22:25) konnte sich kein Team vorzeitig entscheidend absetzen. Doch dann war das Glück den Buochsern nicht mehr hold. Gleich drei unglückliche Block-outs zum 20:22, 21:23 und 22:24 entschieden gegen die von Abstiegssorgen geplagten Nidwaldner. Im Entscheidungssatz führte Buochs mit 4:1, ehe Kanti Baden dieses Tiebreak nach einem 9:9-Gleichstand mit 15:12 zu seinen Gunsten entscheiden konnte.

Bei den Buochsern fehlt das Feingefühl

Der Jubel bei den Aargauer Gästen war nach diesem etwas glückhaften Sieg gross. Der Frust in den Reihen der Buochser nach der verpassten Siegchance ebenso. Während sich Kanti Baden definitiv von hinten verabschieden konnte, muss der VBC Buochs als Zweitletzter weiter um den Ligaerhalt bangen. «Der Match gegen Kanti hat gezeigt, zu was wir als Team eigentlich fähig wären», resümiert der 29-jährige Projektleiter Samuel Werner. Seiner Meinung nach fehlt im Buochser Spiel noch das Feingefühl zwischen einem «zu viel Wollen und sich deshalb Verkrampfen» und «den kühlen Kopf bewahren, um bei wichtigen Bällen die richtige Entscheidung zu wählen». Für ihn ist deshalb klar: «In den letzten drei Partien gegen Lugano, Traktor Basel und Emmen-Nord müssen wir nochmals Gas geben, ohne uns selber zu gross unter Druck zu setzen.» Dann liegt das Saisonziel Ligaerhalt, eventuell über die Barrage-Spiele, drin.

VBC Buochs – Kanti Baden 2:3

Breitli. – 50 Zuschauer. – SR Widmer/Wyss. – Spieldauer: 103 Minuten. – Sätze: 22:25, 25:13, 25:21, 22:25, 12:15. – Buochs: Gwerder, Bachmann, Kummer, Heiz, Werner, Wälchli, Becker (Libero); von Holzen, Bircher, Zihlmann, Zwyssig, Näpflin.

Männer 1. Liga

Gruppe C: Schönenwerd – Volley Luzern 2:3. Buochs – Kanti Baden 2:3. Emmen-Nord – Lugano 3:0. Regio Huttwil – Traktor Basel II 2:3. – Rangliste: 1. Emmen-Nord 13/33 (36:12). 2. Schönenwerd III 14/29. 3. Volley Luzern II 13/22 (30:26). 4. Kanti Baden 14/19 (27:30). 5. Aeschi 14/19 (25:28). 6. Traktor Basel 13/18. 7. Lugano 14/15. 8. Buochs 13/14 (22:29). 9. Regio Huttwil 14/14.

Gruppe D: Näfels – Jona 3:2. Andwil-Arnegg – Wil 3:0. Wetzikon – Uster 3:1. Amriswil – Andwil-Arnegg 3:1. – Rangliste: 1. Wetzikon 14/36. 2. Näfels II 13/33. 3. Wil 13/23. 4. Amriswil II 14/22. 5. Andwil-Arnegg 14/20. 6. Jona II 13/19. 7. Uster 14/13. 8. Lunkhofen 14/9. 9. LK Zug 13/8 (15:35).

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