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Vom Keller in Stansstad auf die grossen Bühnen

Die Band «Cabinets» hat am 30. November ihre erste EP «Common Regimes» herausgegeben. Mit ihrer Musik haben die jungen Innerschweizer noch viel vor.
Nadja Häcki
Die fünfköpfige Band „Cabinets“ hat am 30. November ihre erste EP „Common Regimes“ herausgegeben. Mit ihrer Musik haben die jungen Innerschweizer noch viel vor. (BIld Nadja Häcki)

Die fünfköpfige Band „Cabinets“ hat am 30. November ihre erste EP „Common Regimes“ herausgegeben. Mit ihrer Musik haben die jungen Innerschweizer noch viel vor. (BIld Nadja Häcki)

Die fünfköpfige Band Cabinets aus Nidwalden und Luzern ist in der lokalen Musikerszene nicht unbekannt: In Nidwalden trat sie schon an den Stanser Musiktagen auf, spielte im Senkel und im Chäslager in Stans. Im Jahr 2017 gewann Cabinets den Contest «Sprungfeder» in der Schüür Luzern. Nun haben die fünf Musiker ihre erste EP mit vier Songs herausgegeben.

Die Band probt in Stansstad in einem Luftschutzkeller unter dem Primarschulhaus. «Im Moment proben wir zweimal in der Woche, bis zur Plattentaufe sogar zweieinhalbmal», so Bassist Denis Lutz augenzwinkernd.

Zum Proben braucht’s spezielles Licht

Die Männer sitzen im Proberaum auf Verstärkern und auf dem Boden, reissen Sprüche und lachen miteinander. Drei von ihnen, Yann Beaud (Gitarre), Lorenzo Liem (Gesang und Gitarre) und Tobias Lüthi (Posaune), kennen sich schon seit dem Kindergarten. Sie sind in Stansstad aufgewachsen. Die zwei anderen kamen später dazu. Drummer Jonas Schelbert kommt aus Obwalden, Denis Lutz aus Luzern. Wie genau sich die Band formiert hat, gibt Anlass zu Diskussionen. Einig sind sich alle immerhin, dass sie seit Anfang 2017 in dieser Formation zusammen auftreten. Am Ende des Gesprächs muss dann das helle Neonlicht gelöscht werden, nur das warme dämmrige Licht darf bleiben. «Zum Proben muss das Licht angenehm sein», so Lorenzo Liem.

Die Debüt-EP «Common Regimes» zeigt musikalisch die letzten zwei Jahre der Band auf. «Es steckt viel Arbeit darin», erzählt Jonas Schelbert, «wir waren fünf Tage dafür im Studio und haben dabei sehr viel gelernt.» Die Single «52x5» ist ein Indie-Rock-Ohrwurm und die Posaune gibt dabei das gewisse Etwas. «Abyss Alley» überzeugt mit dem packenden Gitarrenriff und die beiden andere Lieder «Clown» und «Kingdom Of Hearts» zeigen, dass die Band auch wieder ganz anders kann. Kaufen kann man die EP bisher nicht an offiziellen Stellen.

Wer ein Exemplar haben will, kann sich über Facebook oder Instagram bei der Band melden. Man bringe die EP sonst auch höchstpersönlich vorbei, wenn jemand eine haben wolle, meinen die Bandmitglieder schmunzelnd.

Die Plattentaufe am 27. Dezember in der Schüür Luzern ist für die 22- und 23-jährigen Männer eine grosse Sache. Sie hoffen vor allem, «dass ein paar Leute erscheinen». Tickets für die Plattentaufe kann man über die Website www.starticket.ch erwerben. Im nächsten Jahr wollen Cabinets, wenn möglich, eine weitere EP herausgeben und dabei an ihrer Musik feilen. Als musikalische Vorbilder nennen sie The Strokes oder Arctic Monkeys. Die Fünf träumen von den grossen Festival-Bühnen, einfachen Hostels und von dem Leben im Bus. Momentan sind die meisten noch in der Erstausbildung. Wenn es mit ihrer Musik aber klappen würde, wären sie voll und ganz dabei.

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