VORANSCHLAG: Trotz Sparkurs mehr Aufwand für Stans

Die Gemeinde Stans erwartet für 2009 einen Aufwandüberschuss. Trotzdem soll der Steuerfuss unverändert bleiben.

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Kinder probieren vor dem Schulhaus Turmatt das Labyrinth aus. Dieser Bau kostete mehr als ursprünglich geplant. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Kinder probieren vor dem Schulhaus Turmatt das Labyrinth aus. Dieser Bau kostete mehr als ursprünglich geplant. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Die politische Gemeinde Stans erwartet für das Jahr 2009 bei einem Aufwand von 14,94 Millionen Franken einen Aufwandüberschuss von 573'430 Franken. «Wir machen alles, für was wir nach Gesetz und Beschlüssen des Souveräns verpflichtet sind, aber mehr liegt nicht drin», erklärt Gemeindepräsidentin Beatrice Richard-Ruf. Zur Vorsicht mahnt unter anderem die Finanzkrise und verschiedene Änderungen zu Gunsten der Steuerzahler.

Spitex kostet mehr
Die Steuereinnahmen 2009 stützen sich noch auf ein «gutes» Veranlagungsjahr 2008, aber Prognosen sind schwierig. Im Sozialbereich ist der Betrag Wirtschaftliche Sozialhilfe schwer abschätzbar, und bei der Spitex ist eine Erhöhung wegen der Umverteilung zwischen Kanton und Gemeinden absehbar. Beim Personal und bei der Behörde werden die vom Landrat genehmigten Anpassungen wirksam.

Gestützt auf den Voranschlag, wird es im Abschnitt Dorfplatz und Alter Postplatz bis Stansstaderstrasse eine vor allem verkehrsbelastende Baustelle geben. Es geht um die Sanierung der beiden Trottoirs und von erdverlegten Ver- und Entsorgungsleitungen. Der Steuerfuss soll auch 2009 bei 0,62 Einheiten belassen werden.

Werner Flury

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie in der Neuen Nidwaldner Zeitung vom 19. November.