Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vorbereitungen für verbreiterte A2 in Hergiswil laufen jetzt an

Ab Montag gibt es Einschränkungen auf der A2 in Hergiswil. Die Arbeiten sind Vorboten für die neue Lärmschutzwand.
Marion Wannemacher
So wird künftig die Lärmschutzwand entlang der A 2 in Hergiswil aussehen. (Bild: Visualisierung Mathys Partner)

So wird künftig die Lärmschutzwand entlang der A 2 in Hergiswil aussehen. (Bild: Visualisierung Mathys Partner)

«Stausituationen können nicht ganz ausgeschlossen werden», heisst es von Seiten des Bundesamtes für Strassen (Astra). Zwischen dem Kirchenwaldtunnel und dem Tunnel Spier wird vom 14. Januar bis voraussichtlich 1. Februar montags bis donnerstags ausserhalb der Pendlerzeiten zwischen 9 und 15.30 Uhr eine Spur abgebaut. Am kommenden Montag und Dienstag wird ebenfalls zwischen 9 und 15.30 Uhr der Loppertunnel Richtung Luzern gesperrt. Der Verkehr wird über die Lopperstrasse nach Hergiswil/Reigeldossen umgeleitet.

Grund: Zwischen dem Tunnel Spier und dem Loppertunnel wird ab Ende April der Pannenstreifen der Autobahn auf der Talseite um einen Meter verbreitert und eine neue Lärmschutzwand erstellt. Dafür muss ein Streifen entlang der A2 abgeholzt werden. Die Arbeiten müssen von der Autobahn her vorgenommen werden, weshalb die A8 im Bereich des Übergangs von A8/A2 in Fahrtrichtung Nord aus Platz- und Sicherheitsgründen gesperrt wird, wodurch auch der Loppertunnel betroffen ist.

Flächen werden zum Teil wieder bepflanzt

Rund 100 Aren Bäume und Büsche werden in den Vorgärten der angrenzenden Liegenschaften entfernt. Wald sei davon nicht betroffen, informiert Esther Widmer, Mediensprecherin des Astra auf Anfrage: «Mit Ausnahme des für die Verbreiterung benötigten Streifens werden die temporär benutzten Flächen wieder bepflanzt.»

Zur Frage, was das für den Lebensraum der heimischen Tierwelt bedeute, sagt sie: «Es sind keine Wildtierkorridore oder andere Vernetzungsachsen der Fauna betroffen. Für den wegfallenden Landstreifen werden im Zuge der Instandsetzungsarbeiten ökologische Ausgleichsmassnahmen umgesetzt.» Diese sollen laut Widmer die Flora und Fauna (Kleinsäuger und Reptilien) bestehender Flächen aufwerten und die Strukturvielfalt erhöhen. Im Gebiet Riedmatt oberhalb der Autobahn soll die Wiese durch Pflanzungen unter anderem von Niederhecken und einzelnen Bäumen aufgewertet werden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.