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WAFFENABGABE: Vom Putzschrank ins Museum

Die Kantonspolizei Nidwalden macht eine Entrümpelungsaktion für Waffen. Hintergrund ist das revidierte Waffenrecht.
Die Waffenabgabe bleibt auch in Zukunft freiwillig. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Die Waffenabgabe bleibt auch in Zukunft freiwillig. (Bild Stefan Kaiser/Neue ZZ)

Mit Beginn der Zusammenarbeit der Schweiz mit Schengen trat am 12. Dezember auch das neue Waffenrecht in Kraft. Wer Waffen kauft oder mit ihnen handelt, braucht neu je nach Art eine Ausnahmebewilligung, einen Waffenerwerbsschein oder einen schriftlichen Vertrag.

Nach Zug führt nun auch Nidwalden in diesem Zusammenhang eine Art «Waffen-Entrümpelungsaktion» für Bürger durch. An vier Terminen, der erste ist am 30. Januar, kann jeder Waffen, die er nicht mehr will, oder nach neuem Gesetz nicht mehr besitzen dürfte, dem Waffenbüro entschädigungslos abgeben.

Jürg Wobmann, Leiter der Nidwaldner Kantonspolizei, rechnet mit 100 bis 150 zurückgegebenen Waffen. «Sie werden grösstenteils vernichtet, spannende Objekte kommen ins Museum der Kantonspolizei.» Auch militärische Waffen nimmt die Polizei entgegen, sofern sie nach der Entlassung aus der Armee dem Bürger als Eigentum überlassen wurden.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.

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