WAHLEN: 10 Kandidaten buhlen um 7 Sitze

Im Kanton Nidwalden treten zehn Kandidaten für die sieben Sitze im Regierungsrat an. Wilde Kandidaten gibt es keine.

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Das Rathaus in Stans. (Archivbild Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Das Rathaus in Stans. (Archivbild Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Bis am Montagmittag um 12 Uhr konnten beim kantonalen Abstimmungsbüro die Kandidaturen für den Nidwaldner Regierungsrat eingereicht werden. Zu den bereits bekannten Namen ist niemand mehr hinzugekommen. Insgesamt treten zehn Personen an. Dazu zählen auch fünf der sieben bisherigen Regierungsräte.

Die SVP tritt mit den beiden bisherigen Regierungsräten Ueli Amstad und Res Schmid sowie Fraktionschef Martin Zimmermann an. Die FDP möchte ihre Sitze verteidigen und schickt neben ihren beiden Bisherigen, Gesundheits- und Sozialdirektorin Yvonne von Deschwanden und Baudirektor Hans Wicki, den ehemaligen Landrat Alfred Bossard ins Rennen.

Die CVP setzt auf Justiz- und SicherheitsdirektorAlois Bissig sowie die beiden Neuen Othmar Filliger und Karin Kayser-Frutschi. Filliger ist Sekretär der Zentralschweizer Regierungskonferenz, Kayser Gemeindepräsidentin von Oberdorf.

Die Grünen hatten vor vier Jahren ihren Regierungssitz verloren. Sie möchten das Mandat zurückholen und treten mit Landrat Conrad Wagner an. Der Nidwaldner Regierungrat besteht heute aus drei Mitgliedern der FDP sowie aus je zwei der CVP und SVP. Hugo Kayser (CVP) und Gerhard Odermatt (FDP) treten nicht mehr an.

Im Zentrum der Wahlen steht, wer den freiwerdenden dritten Sitz der FDP erhält, der von der Wählerstärke her nicht klar einer Partei zuzuordnen ist.

Die Gesamterneuerungswahlen finden am 23. März statt, ein allfälliger zweiter Wahlgang am 18. Mai.

rem/sda