WANDERWEGE: Neue Tafeln weisen den Weg

56 neue Tafeln informieren Wanderer und Velofahrer an ausgewählten Standorten über attraktive Wege. Dank stillen Schaffern gibt es diesen Service.

Merken
Drucken
Teilen
Bruno Weber (links) und Paul Odermatt, präsentieren die neuen Orientierungstafeln. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Bruno Weber (links) und Paul Odermatt, präsentieren die neuen Orientierungstafeln. (Bild Urs Rüttimann/Neue NZ)

Rechtzeitig zur Wandersaison hat gestern der Verein Nidwaldner Wanderwege (NWW) seine 10 Jahre alten Tafeln ersetzt. «Da und dort gab es Änderungen am Routennetz. Zudem haben die Tafeln durch die Witterung gelitten», sagte Paul Odermatt, Technischer Leiter der Wanderwege. An 56 Standorten hängen nun in Nidwalden und Seelisberg die nützlichen Orientierungstafeln.

Gestaltet sind die neuen Tafeln nach dem Konzept von «Wanderland Schweiz». Nach einheitlichen Vorgaben findet man darauf die Infopoints, also Orte, wo Wander-, Velo- und Bikerwege sich mit Linien des öffentlichen Verkehrs schneiden.

Kartenausschnitte und Koordinaten
Der gezeigte Kartenausschnitt entspricht der vertrauten Landeskarte 1:25 000. Je nach Standort sind im Kanton Nidwalden insgesamt sieben verschiedene Ausschnitte im Einsatz.

Neu sind auf allen Tafeln die Koordinaten des jeweiligen Standorts eingetragen. Ein Service, der vermutlich von Leuten mit GPS-Geräten geschätzt wird.

Für die Sicherheit von Wanderern und Bikern
«Wir sind eine Non-Profit-Gesellschaft und arbeiten ehrenamtlich», sagte Bruno Weber, Präsident des Vereins NWW, bei der Enthüllung der ersten neuen Tafel.

Daran knüpfte auch Michael Kohler an, Direktor der Nidwaldner Sachversicherung: «Die Mitarbeiter des Vereins NWW sind stille Schaffer, die im Hintergrund für die Sicherheit der Wanderer und Velofahrer sorgen.» Deshalb habe sich die Nidwaldner Sachversicherung, die sonst in Sachen Sponsoring Zurückhaltung übe, entschlossen, die Tafeln mitzufinanzieren.

Eines der dichtesten Wandernetze der Schweiz
Ebenfalls finanziell beteiligt ist der Kanton Nidwalden. «Wir verfügen über ein Wandernetz von über 600 Kilometern. Im Vergleich zu anderen Kantonen haben wir eines der dichtesten Wandernetze», sagte Landammann Hugo Kayser.

Dass der Kanton Nidwalden eine reizvolle Wanderregion ist, signalisieren für den Umweltdirektor die ausländischen Touristen, die bereits jetzt im Frühjahr unterwegs seien. «Der sanfte, individuelle Wandertourismus ist für uns eine ideale Ergänzung zum Gruppentourismus. Er bringt uns Wertschöpfung und Arbeitsplätze.»

Urs Rüttimann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.