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Warum Nidwaldner nicht Präsident der Jungen CVP Schweiz wird

Mario Röthlisberger wurde schon als Kandidat für das Präsidium der Jungen CVP Schweiz gehandelt. Das Amt würde ihn zwar reizen, doch sprächen Gründe dagegen, erklärt der ehemalige Präsident der Jungen CVP Nidwalden.
Interview: Matthias Piazza
Mario Röthlisberger (rechts) bei der Übergabe des Präsidiums der Jungen CVP Nidwalden an Nachfolger Kevin Indelicato. (Bild: Kurt Liembd, Büren, 5. April 2019)

Mario Röthlisberger (rechts) bei der Übergabe des Präsidiums der Jungen CVP Nidwalden an Nachfolger Kevin Indelicato. (Bild: Kurt Liembd, Büren, 5. April 2019)

Nach sieben Jahren gab Gründungspräsident Mario Röthlisberger am 5. April sein Amt an der Spitze der Jungen CVP Nidwalden (JCVP) ab. In die Fussstapfen von Tino Schneider, der am 11. Mai als Präsident der Jungen CVP Schweiz zurücktreten wird, will der 26-jährige Ennetbürger aber nicht treten.

Sie sagten an der Versammlung der Jungen CVP Nidwalden, als Sie den Stab an Ihren Nachfolger Kevin Indelicato übergaben, dass Sie beruflich, privat und politisch noch einige Projekte haben. An welche politischen Projekte denken Sie?

Mario Röthlisberger: Es ist noch zu früh, um über konkrete Projekte zu sprechen, aber ich kann mir weiterhin ein Mandat auf kantonaler oder kommunaler Ebene vorstellen, beispielsweise als Gemeinderat oder Landrat. Ich bin bereit, Verantwortung zu übernehmen und weiterhin in der Politik mitzuarbeiten.

Könnten Sie sich vorstellen, Nachfolger von Tino Schneider zu werden, der als Präsident der Jungen CVP Schweiz zurücktreten wird?

Ich machte mir diese Gedanken. Doch nach einigen Gesprächen und Überlegungen entschied ich mich gegen eine solche Kandidatur.

Warum?

Das Amt hat einen grossen Reiz, ist jedoch auch mit einem enormen Zeitaufwand und einer grossen Reisetätigkeit verbunden. Ich möchte mich auf die Arbeit im Kanton Nidwalden konzentrieren, denn für mich ist es wichtig, dass meine Generation ebenfalls in der Politik vertreten ist und mitgestaltet.

Und eine Kandidatur als Nationalrat?

«Es gibt für mich diverse Optionen, aber eine Kandidatur für ein nationales politisches Mandat schliesse ich zum jetzigen Zeitpunkt aus.»

Er fährt weiter:

Natürlich ist es auch für das Bundesparlament wichtig, dass auch die jüngere Generation vertreten ist, aber für mich ist es klar, dass ich mich vorerst auf die kantonale und kommunale Politik fokussieren werde. Aber sag niemals nie.

Mit 16 Jahren traten Sie der CVP Nidwalden bei, präsidierten sieben Jahre lang die Junge CVP Nidwalden, sind weiterhin im Vorstand der Nidwaldner CVP sowie in der Schul- und Jugendkommission Ennetbürgen. Warum hat es Ihnen die Politik so angetan?

Politik fasziniert mich seit meiner Jugend und es ist für mich eine Freude, mich für die Anliegen der Bevölkerung einzusetzen. Als Präsident der Jungen CVP Nidwalden war es auch immer wieder schön zu hören, wie das Engagement geschätzt wird. Das motiviert mich umso mehr und ich bin dankbar dafür. Auch wenn in der Politik auch mal ein rauer Wind weht, überwiegen doch die schönen Erlebnisse.

Das Interview wurde schriftlich geführt.

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