Warum sind Landräte in der Echogruppe für das Areal Kreuzstrasse in Stans?

Regierungsrätin Karin Kayser beantwortete am Mittwoch im Landrat kritische Fragen. 

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Das Areal Kreuzstrasse in Stans.

Das Areal Kreuzstrasse in Stans. 

Bild: Corinne Glanzmann (18. September 2019)

(fhe) Beim geplanten Sicherheitskompetenzzentrum auf dem Areal Kreuzstrasse in Stans soll die Bevölkerung in Form einer Echogruppe mitreden können. Die Gruppe wird regelmässig über den Planungsprozess informiert und kann dazu Stellung nehmen (wir berichteten). Zur Gruppe sollen Personen gehören, die nicht direkt in das Projekt involviert sind. Dies gab den Landräten Thomas Wallimann (Grüne, Ennetmoos), Alexander Huser (Grüne, Ennetbürgen) und Peter Waser (SVP, Buochs) Anlass zu einem Auskunftsbegehren. Sie wollten unter anderem wissen, welche Kriterien der Regierungsrat zur Auswahl der Mitglieder herangezogen habe. Auch fragten sie, warum sich in der Echogruppe fünf Landräte befänden und inwiefern sie über ihr Amt «nicht direkt in das Projekt involviert» seien.

Sicherheits- und Justizdirektorin Karin Kayser beantwortete das Begehren im Landrat: Die Echogruppe solle aus Akteuren bestehen, die keine direkte Abhängigkeit innerhalb der Testplanungsorganisation hätten. Sie sei jedoch ein Zusammenschluss von Personen, die ein Interesse an der künftigen Nutzung des Areals haben könnten, wie Nachbarn, Akteuren aus der Wirtschaft und den Verbänden sowie Politikern. Insbesondere seien Politiker angefragt worden, die in der Vergangenheit spezifische politische Vorstösse lanciert hätten. Viele Frauen und jüngere Personen hätten nicht zur Mitarbeit in der Echogruppe motiviert werden können.