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Warum stimmte Emmetten anders?

Frage der Woche an den Gemeindepräsidenten zur Abstimmung über die Selbstbestimmungsinitiative.
Matthias Piazza

Die Schweiz lehnte am Wochenende die Selbstbestimmungsinitiative der SVP ab. Emmetten nahm als einzige Nidwaldner Gemeinde die Vorlage an – mit 54,8 Prozent Ja-Stimmen. Wir baten Gemeindepräsident Toni Mathis nach Erklärungen.

Anton Mathis, parteilos, Gemeindepräsident. (Bild: PD)

Anton Mathis, parteilos, Gemeindepräsident. (Bild: PD)

«Ich machte mir zu diesem Phänomen auch meine Gedanken. Die nahe liegendste Erklärung ist, dass unsere Dorfbevölkerung zwar dem Tourismus mit seiner wirtschaftlichen Bedeutung sehr wohlgesinnt ist. Wenn es um politische Kernfragen geht, welche die Schweiz betreffen, hat man die Zügel aber gerne selber in der Hand. Das Abstimmungsergebnis widerspiegelt wohl auch den hohen Wähleranteil der SVP in Emmetten, welche in unserem Dorf auch sehr gut für ihre Anliegen mobilisieren kann. In dieses Bild passt auch, dass schweizweit 96 Prozent der Befürworter dieser Initiative SVP-Wähler sind.» (map)

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