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Was beeindruckt Sie am meisten in Nidwalden?

Nik Hartmann, Sie haben sich als Zuger in den vergangenen Wochen intensiv mit Nidwalden und den Nidwaldnern beschäftigt. Fühlen Sie sich schon fast heimisch?

Als Zentralschweizer gehört Nidwalden für mich zur erweiterten Heimat. Was ich an den Nidwaldnern extrem liebe, ist ihr Dialekt. Dialekte zu erlernen, gehört zu meinen Hobbys. Jener von Nidwalden ist für mich allerdings einer der schwierigsten. Aber ich verstehe ihn problemlos. Auch vorher hatte ich schon einen Bezug zur Region. Seit etwa vier Jahren koche ich in einem Sommerlager in Emmetten. Und ich kenne Wiesenberg und die Wiesenberger gut.

Welche Begegnungen während der Vorbereitungen beeindruckten Sie am meisten? Sie stürzten sich unter anderem für einen Tag in das farbenfrohe Treiben der Älperchilbi.

Nidwalden ist ein Kanton mit wahnsinnig grossen Traditionen, die nicht nur von einer kleinen Bevölkerungsgruppe gepflegt werden. Diese Traditionen prägen den Alltag. Das ist mir bei der Älperchilbi extrem eingefahren. Das ganze Dorf und viele Heimweh-Nidwaldner wohnen dem Anlass bei, wenn das Vieh nach Hause kommt. Das trifft man nicht an vielen Orten an. In unserer digitalisierten und modernen Welt nehmen solche gemeinschaftsstiftenden Erlebnisse stetig ab, man lässt sich unterhalten, wenn man gerade Zeit und Lust hat. Nach meiner Premiere an der Älperchilbi war für mich klar: Das nächste Mal komme ich mit der Familie hierher.

Sie waren schon in verschiedenen Ecken der Schweiz für «SRF bi de Lüt» zu Gast. Wie hebt sich Nidwalden von anderen Stationen ab?

Die vielen Seilbahnen. Nidwalden hat ja eine der höchsten Seilbahndichten weltweit. Etwas, was wir mit Freizeit verbinden, ist für viele überlebenswichtig. Am Beispiel der Seilbahnen sieht man auch, dass die Nidwaldner nicht versuchen, die Natur zu bezwingen, sondern mit ihr zu leben. Stans ist für «SRF bi de Lüt» ein toller Austragungsort. Wir wollten schon immer mal in den Kanton Nidwalden kommen. Toll, dass wir von Stans die Zusage erhalten haben.

Was reizt Sie am langjährigen Format «SRF bi de Lüt»?

«SRF bi de Lüt» ist für uns nicht bloss ein Format, sondern eine Haltung mit langjähriger Tradition. Wir verstehen uns als Chronisten, die eine zweistündige Collage machen. Damit heben wir uns auch gegenüber anderen Sendern ab. Der Publikumserfolg gibt uns recht.

Interview: Matthias Piazza

matthias.piazza@nidwaldnerzeitung.ch

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