Was sagen Sie zum Entscheid?

Das Bundesgericht entschied beim Gestaltungsplan des Nidwalden Air Parks gegen die Korporation Ennetbürgen. Wir fragten nach, wie sie den Entscheid aufnehmen.

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Auf einem rund 90'000 Quadratmeter grossen Areal auf der Ennetbürger Seite beim Flugplatz Buochs soll ein Industriepark entstehen, ausgerichtet auf Unternehmen der Luftfahrtbranche. Gegen den Gestaltungsplan für diesen Air Park erhob die Korporation Ennetbürgen eine Einsprache. Sie blitzte bei allen Instanzen ab, nun auch beim Bundesgericht (siehe Ausgabe vom 12. Dezember). Genossenpräsident Albert Gabriel nimmt Stellung.

«Wir kritisierten ja insbesondere, dass kein gesicherter Pistenzugang vorliegt und auf eine Umweltverträglichkeitsprüfung verzichtet wurde. Diese wäre unseres Erachtens zwingend nötig gewesen. Mit den geplanten rund 1000 zusätzlichen Arbeitsplätzen gehen wir von einem starken Mehrverkehr in Ennetbürgen aus. Auf diese ganze Problematik der Erschliessung ging das Bundesgericht nicht ein. Erstaunt waren wir über die Einschätzung des Gerichts, dass ein Industriepark für die Luftfahrt ohne Rollwegsystem und Pistenzugang funktionieren könne, so wie es die Gegenseite vorbrachte. Wir werden das Projekt daher weiterhin kritisch verfolgen und uns wenn nötig wieder einbringen, wenn das Baugesuch aufliegt.» (map)