Lukas Waser ist neuer Präsident der JCVP Nidwalden

Fünfmal Ja, einmal Nein: Die Junge CVP hat an der Parteiversammlung die Parolen zu den Abstimmungen vom 27. September gefasst und spricht sich gegen die Begrenzungsinitiative aus. Ausserdem wurde der Vorstand neu gewählt.

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(mah) Die Junge CVP Nidwalden traf sich am vergangenen Freitag zur ersten Parteiversammlung nach der Sommerpause. Kevin Indelicato gibt das Amt als Präsident der JCVP NW an Lukas Waser weiter. Nach rund eineinhalb Jahren an der Parteispitze habe sich Kevin Indelicato dazu entschieden, das Amt als Präsident niederzulegen. «Die Partei ist auf Kurs, und es ist Zeit, das Zepter an eine jüngere Generation zu übergeben», so Indelicato.

Neben dieser Amtsübergabe kam es zu weiteren Änderungen im Vorstand: Thomas Locher und Stefan Hurschler verlassen als letzte Gründungsmitglieder der JCVP Nidwalden den Vorstand. Einstimmig wurde der neue Vorstand gewählt; Sophie Nemitz aus Beckenried sowie Lukas Kunz und Lisa Heuberger, beide aus Stans. Ebenfalls einstimmig wurde Lisa Heuberger zur neuen Vizepräsidentin gewählt.

Klares Ja für den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub

Weiter wurden an der Parteiversammlung die Parolen für die Abstimmungen vom 27. September gefasst: Die Begrenzungs-Initiative bringe eindeutig die Bilateralen Abkommen mit der EU in Gefahr, so Thomas Locher. Die Partei beschliesse somit die Nein-Parole mit Enthaltungen. Weiter sei ein Ja für die Wildtiere der Schweiz zwingend notwendig: Die JCVP empfiehlt deshalb, das Jagdschutzgesetz anzunehmen. Dies, solange die Vorgaben streng sind und korrekt geprüft werden. Die Junge CVP Nidwalden spricht sich klar für den zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub aus. «Diese schöne, emotionale und natürlich auch harte Zeit sollte gleichermassen auf beide Elternteile verteilt werden», sagt Kevin Indelicato.

JCVP fasst Ja-Parole zu Kampfjets

Weiter fasst die Partei die Ja-Parole bezüglich der Kampfjet-Abstimmung: Die Schweiz brauche, um die Lufthoheit garantieren zu können, neue Jets. Die JCVP NW sei auch mit einer knappen Mehrheit dafür, das Bundesgesetz zur Änderung über den Abzug des Kindergeldes anzunehmen. Sie empfinde es für eine Familie als fair, wenn ein Abzug pro Kind und Jahr von 10’000 Franken getätigt werden kann, so die Partei. Auch bei der Kantonalen Abstimmung zur Teilrevision des Steuergesetzes sieht die JCVP die Vorlage des Landrates als den richtigen Weg, um Nidwalden weiter als Firmenstandort attraktiv zu halten. Die JCVP Nidwalden lehne somit den Gegenvorschlag ab.