Wasserentnahmen im Tal sanieren

Zwecks Sicherung der vom Bund vorgeschriebenen Restwassermenge schlägt die Nidwaldner Regierung Massnahmen zur Sanierung der Wasserentnahmen im Engelbergertal vor. Damit sollen die ökologischen Ziele des Gewässerschutzgesetzes erreicht werden.

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Das eidgenössische Gewässerschutzgesetz verpflichtet die Kantone bei Wasserentnahmen aus Gewässern zur Sicherung einer angemessenen Restwassermenge. Bei älteren Wassernutzungsrechten müssen die Wasserentnahmen bis Ende 2012 saniert werden.

Der Nidwaldner Regierungsrat legt nun laut Medienmitteilung vom Mittwoch einen entsprechenden Bericht mit den vorgesehenen Massnahmen während 40 Tagen öffentlich auf. Dabei geht es insgesamt um 22 Fassungen.

Bei vier Fassungen wird die Abgabe einer Dotierwassermenge vorgeschlagen, eine Fassung soll aufgehoben und rückgebaut werden. Dadurch können von total 29 Kilometern Restwasserstrecken etwas mehr als 15 Kilometer saniert werden. Die betroffenen Kraftwerke müssen mit einer Reduktion der Produktion um 2,4 bis 2,7 Prozent rechnen.

sda