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Wegen Axensperre: Autofähre in Beckenried soll länger fahren

Die See-Verbindung zwischen Beckenried und Gersau soll so lange aufrechterhalten werden, bis die Axenstrasse wieder befahrbar ist.
Martin Uebelhart
Grossansturm auf die Autofähre Beckenried - Gersau infolge der gesperrten Axenstrasse am 1. August. (Leserbild Sepp Bernasconi)

Grossansturm auf die Autofähre Beckenried - Gersau infolge der gesperrten Axenstrasse am 1. August. (Leserbild Sepp Bernasconi)

Seit Mittwoch vergangener Woche ist die Axenstrasse zwischen Flüelen und Sisikon erneut gesperrt. Wie lange der wichtige Verkehrsweg von Nord nach Süd noch unterbrochen ist, ist noch unklar. Bereits reagiert auf die Situation hat der Betreiber der Autofähre zwischen Beckenried und Gersau. Seit dem vergangenen Freitag legt der erste Kurs wochentags wieder wie bei der ersten Sperre um 6.30 morgens in Beckenried ab und dann geht es im Stundentakt zwischen den beiden Anlegestellen hin und her. «Diese Kurse nutzen in erster Linie Pendler und weitere Personen, die sich den Umweg über Luzern ersparen wollen», sagt Fährenpächter Mick Baumgartner im Gespräch mit unserer Zeitung.

Genug flexible Leute und Konzession zugesichert

Ab dem kommenden Montag wird die Fähre an sieben Tagen pro Woche auch am Abend eine Stunde länger fahren. «Wir fahren dann wieder nach Sommerfahrplan», hält Baumgartner fest. Und er plant schon weiter. «Am 27. Oktober endet offiziell unsere Saison. Sollte die Axenstrasse dann immer noch gesperrt sein, halten wir den Fährbetrieb aufrecht, bis die Strasse wieder offen ist», kündigt er an. Vom Personalbestand her sollte das möglich sein, ist er überzeugt. «Wir haben ein Superteam», sagt er. Er habe genug Leute, die genügend flexibel seien, nicht zuletzt, weil der Betrieb im Winterhalbjahr für die geplante Sperrung der Kehrsitenstrasse verschoben worden ist, da es für die Sanierung der Strasse einen zusätzlichen Kredit braucht. «Und als kleiner Familienbetrieb gestaltet sich das für uns ohnehin einfacher», so Baumgartner. Kein Problem sollte die Konzession der Fähre für den Betrieb über das Saisonende hinaus bedeuten, sagt er. Eine mündliche Zusage habe er schon, jetzt warte er noch auf eine schriftliche Auskunft des Bundesamtes für Verkehr.

Natürlich könne die Fähre nur einen Bruchteil des Verkehrs übernehmen, der nun nicht via Axenstrasse fahren kann, so Baumgartner. «Wir schaffen einige hundert am Tag.» Doch die zusätzlichen Frequenzen seien willkommen: «Gerade jetzt im Herbst wird die Fähre nicht mehr so intensiv von Touristen genutzt wie etwa im Sommer. An regnerischen Tagen würden wir ohne die Axensperrung wohl mehrheitlich fast leer fahren.»

Bereits vom 28. Juli bis am 13. September blieb die Axenstrasse wegen drohender Felsstürze gesperrt. Auch in dieser Zeit verzeichnete die Fähre neben dem touristischen Verkehr vermehrt Berufspendler.

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